Moden sind „Momentaufnahmen eines Prozesses kontinuierlichen Wandels.“ Stil dagegen ist eine „charakteristisch ausgeprägte Erscheinungsform.“ Nicht nur Wikipedia ist sich da sicher. Hochwertig muss es sein und den Charakter des Trägers soll es widerspiegeln. Passt alles gut zu Harley-Davidson Fashion, oder?
Michael Knote, Geschäftsführer von H-D Fashion Sylt kennt sich aus: „Der Trend zum Bikerstyle hat sich längst durchgesetzt und die Motor Company aus Milwaukee zählte zu den ersten, die ihn propagiert haben. Mit Jacken, Shirts, Stiefeln und Caps, die ebenso sehr für maximale Freiheit stehen wie das archetypische US-Motorrad, die Harley-Davidson.“
Fans und Freunde der Marke zeigen damit, wo sie hingehören: in eine Gemeinschaft, in der Geschlecht, Herkunft und beruflicher Status nicht zählen. Eine Gemeinschaft, die geeint ist durch die Faszination, die ein Motorrad ausübt, und die eine Leidenschaft für eine gewisse Marke entwickelt hat.
Klar, ein Motorrad ist maximal unpraktisch. Es passen höchstens zwei Personen und verhältnismäßig wenig Gepäck darauf. Man wird nass, wenn es regnet, man friert, wenn das Quecksilber sinkt und man schwitzt, wenn die Sonne erbarmungslos vom Himmel brennt. Doch wer einmal dieses Hochgefühl von Freiheit und Kraft erfahren hat, diese pure Freude und diese absolute Zufriedenheit, die mit dem Biken unbeschreibliche verbunden ist, den lässt die Faszination nicht mehr los. „Motorradfahren ist ein Lebensgefühl und Harleyfahren ist für alle, die dafür empfänglich sind, ganz klar die Steigerung davon“, findet Michael Knote.
Kein Wunder also, dass sich e die Mode der US-Kultmarke größter Beliebtheit erfreut - selbst bei denen, die gar keinen Führerschein haben, sondern nur davon träumen, eine Harley-Davidson zu besitzen und Motorrad zu fahren.
ars