Mehr Platz für Kinder : Rantrumer Kita-Anbau ist genehmigt

Immer mehr Eltern und ihr Nachwuchs warten in Rantrum auf den Kita-Anbau.
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Immer mehr Eltern und ihr Nachwuchs warten in Rantrum auf den Kita-Anbau.

Die Fakten sprechen für sich: 101 Kindergartenplätze werden vorgehalten und sind auch belegt. Dringend benötigt wird ein Anbau, denn derzeit ist ein Teil der Kinder mit einer Gruppe in das Jugendheim ausgelagert.

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18. Mai 2018, 07:25 Uhr

Auf der jüngsten Kindergartenausschuss-Sitzung gab sich Rantrums Bürgermeister Horst Feddersen selbstbewusst: „Unsere Kindertagesstätte ist schon ein mittelständisches Unternehmen!“ 22 Mitarbeiterinnen sind dort derzeit angestellt. Unterstützt werden sie von Bundesfreiwilligendienstleistern und Praktikanten. Die Fakten sprechen für sich: 101 Kindergartenplätze werden vorgehalten und sind auch belegt. Dringend benötigt wird ein Anbau, denn derzeit ist ein Teil der Kinder mit einer Gruppe in das Jugendheim ausgelagert.

Einrichtungsleiterin Ulrike Kühl-Tychsen berichtete aus der gemeindeeigenen Einrichtung, die von 7 bis 17 Uhr geöffnet ist: Die Regelgruppen sind derzeit alle mit 22 Kindern belegt, eine Familiengruppe ist mit 15 Kindern belegt, die Krippengruppen umfassen je zehn Kinder und nachmittags werden von 22 Kindern besucht. Auf der Warteliste im Krippenbereich stehen drei Kinder.

Die Genehmigung für den Kindergarten-Anbau ist erteilt, verkündete der Gemeindechef. „Es ist allerdings wirklich schwierig, ein Bauunternehmen zu finden“, so Feddersen. Die Firmen seien sogar teilweise bis weit in das nächste Jahr vollkommen ausgelastet. Von sechs angeschriebenen Firmen hätten nur zwei geantwortet. Man habe mittlerweile aber ein Rantrumer Unternehmen gefunden, dass den Auftrag übernimmt. Der neue Anbau soll rechts neben dem bestehenden Gebäude entstehen. Dazu wird der bisherige Begrenzungszaun entfernt und die angrenzende Parkplatzfläche mit in den Anbau einbezogen.

Unterstützt werden die Vorhaben des Kindergartens – dazu gehören Ausflüge und Theateraufführungen – vom Förderverein. Für Sonnabend, 16. Juni, haben die Mitglieder etwas Größeres geplant. Dann soll von 10 bis 14 Uhr ein Wochenmarkt stattfinden. Dafür wird bereits jetzt kräftig vorgearbeitet: Tontöpfe wurden gebrannt, Marmelade gekocht und Straßenmalkreide gefertigt.

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