Kreiswahl in Nordfriesland : Nachwahl auf Amrum: Drei weitere Abgeordnete im Kreistag

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Drei Wochen nach dem eigentlichen Wahltermin steht jetzt das Ergebnis der Kreiswahl 2018 in Nordfriesland fest. Das 23. und letzte Direktmandat für den Kreistag wurde gestern bei der Nachwahl auf Amrum vergeben.

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28. Mai 2018, 07:00 Uhr

Drei Wochen nach dem eigentlichen Wahltermin steht jetzt das Ergebnis der Kreiswahl 2018 in Nordfriesland fest. Das 23. und letzte Direktmandat für den Kreistag wurde gestern bei der Nachwahl auf Amrum vergeben, die aufgrund eines Todesfalls erforderlich wurde. Es fiel an den CDU-Politiker Martin Drews. Die Christdemokraten haben damit 21 von 23 Direktmandate für den Kreistag gewonnen, zwei die SPD.

In den drei Insel-Wahlbezirken erhielten Drews und seine CDU gestern 32,9 Prozent der Wählerstimmen. Die Wählergemeinschaft (WG-NF) kam auf 25,0 Prozent, gefolgt von der SPD 17,1, den Grünen mit 13,0, der FDP mit 5,2, Zukunft.Nordfriesland (ZNF) mit 2,4, den Linken mit 1,9, dem SSW mit 1,5 und der AfD mit 1,0 Prozent. Die Wahlbeteiligung fiel mit 34,7 Prozent bescheiden aus (NF: 51,1).

Mit dem CDU-Erfolg ändert sich auch die Gesamtzahl der Sitze im Kreistag. 53 waren es noch am 6. Mai, nun dürfen sich zwei Fraktionen über Ausgleichsmandate freuen: Diese fallen an den Langenhorner Olde Oldsen (SPD) und Vera Tellissi (Grüne) aus Vollerwiek. Dem neuen Kreistag, der sich am 29. Juni im Husumer Kreishaus konstituiert, gehören in der Wahlperiode bis 2023 insgesamt 56 Abgeordnete von neun Organisationen an.

Die politische Mehrheit im Kreistag bleibt wie seit zehn Jahren auf Seiten der Fraktionen von CDU, Grünen und FDP. Ob daraus wiederum eine Jamaika-Kooperation entsteht, wird sich zeigen.

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