Nach Kommunalwahl in SH : Nach Kommunalwahl in SH: Ergebnisse in Südtondern offiziell bestätigt

„Es wird bis Anfang Juli spannend werden, einen Bürgermeister in den Orten zu finden – aber das ist bisher immer gelungen“, sagte Amtsdirektor Otto Wilke, der Vorsitzender des Wahlausschusses ist.

„Es wird bis Anfang Juli spannend werden, einen Bürgermeister in den Orten zu finden – aber das ist bisher immer gelungen“, sagte Amtsdirektor Otto Wilke, der Vorsitzender des Wahlausschusses ist.

Der Wahlausschuss hat am Dienstag in Niebüll die Zahlen aus 29 Gemeinden abgesegnet. Damit sind die Ergebnisse offiziell.

shz.de von
09. Mai 2018, 07:30 Uhr

Niebüll | Zwei Tage nach der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein am Sonntag sind die Ergebnisse in Südtondern gestern offiziell bestätigt worden. Einstimmig segneten die Mitglieder des Gemeindewahlausschusses die Zahlen aus den Gemeinden des Amtsgebietes ab. Neben Amtsdirektor Otto Wilke waren die Ausschussmitglieder Albert Hansen, Carsten Thiesen, Jörg Jacobsen, Frerk Matthiesen, Thomas Tüchsen, Sina Kiessler, Andrea Wegner sowie Vertreterin Anke Hansen in den Sitzungssaal des Amtes in Niebüll gekommen. Überraschungen oder größere Besonderheiten blieben aus.

„Es war ein langer, aber ruhiger Wahlablauf, ohne besonderen Überraschungen“, sagte Wahlleiter Lars Feddersen, der dem Gremium Zahlen aus 29 Gemeinden des Amtsgebieten, dem eigentlich 30 Orte angehören, präsentierte. Lexgaard war nicht dabei, da es hier aufgrund der niedrigen Einwohnerzahl seit der Kommunalwahl 2008 keine eigene Gemeindevertretung mehr gibt. An ihre Stelle trat eine eine sogenannte Einwohnerversammlung.

In Leck und Dagebüll gibt es in der neuen Legislaturoperiode mehr Sitze als bisher in den Gemeindevertretungen. Im rund 7800 Einwohner zählenden Leck soll es zukünftig 24, statt wie bisher 19 Plätze geben. Die stärkste Partei CDU (9 Sitze) gewinnt zwei Sitze, SPD (5 Sitze) einen sowie die UWL (6 Sitze) zwei dazu. Grund dafür ist, dass die CDU so viele Wahlkreise gewonnen hatte (Direktmandate) und dadurch laut Satzung Ausgleichsmandate fällig werden. Die Anzahl der Sitze der beiden weiteren Parteien SSW (3) und AfD (1) bleibt von dieser Regelung unberührt. In Dagebüll – in dem UWD 37,2 Prozent; WG D-F-W 32,3 Prozent; AG Bürger für Bürger 17,3 Prozent und CDU 13,2 Prozent der Stimmen für sich beanspruchten – wird es statt bisher 11 in Zukunft 13 Sitze geben.

Eine Woche haben die Gewählten jetzt Zeit, die Wahl abzulehnen, sofern sie den Posten nicht antreten wollen. Im nächsten Schritt müssen die neu besetzten Gemeinderäte dann einen Bürgermeister bestimmen. „Es wird bis Anfang Juli spannend werden, einen Bürgermeister in den Orten zu finden – aber das ist bisher immer gelungen“, sagte Otto Wilke, der auch Vorsitzender des Wahlausschusses ist. In Niebüll und Leck muss nur der Bürgervorsteher neu gewählt werden.

Die Zusammenkunft am Dienstag war die dritte dieser Art des Wahlausschusses. Otto Wilke dankte Lars Feddersen für seinen Einsatz rund um die Wahl. Bis „weit nach Mitternacht“ habe er in der Nacht zum Montag gearbeitet.

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