Preis-Wahnsinn : Immobilienpreise auf Sylt höher als in London

Vor allem auf Sylt wird Wohnraum immer teurer.
Vor allem auf Sylt wird Wohnraum immer teurer.

Die Preise für Wohnungen an den Küsten steigen weiter an. Besonders auf Sylt. In Kampen kostet der Quadratmeter Wohnfläche im Durchschnitt 30.600 Euro. In Londoner Nobelvierteln 21.500 Euro.

shz.de von
01. Juni 2018, 07:05 Uhr

Sylt | Die Preise für Wohnungen an den Küsten steigen weiter an. Vor allem auf Sylt ist ein neues Preisniveau erreicht worden, dies berichtet das Hamburger Abendblatt. Die Zeitung bezieht sich auf den Marktbericht des Immobiliendienstleisters „Grossmann & Berger“. Demnach erhöhten sich die erzielbaren durchschnittlichen Kaufpreise auf der Nordseeinsel von 2017 auf 2018 im Durchschnitt um 1,9 Prozent bei Einfamilienhäusern, um 2,2 Prozent bei Doppelhaushälften und um 1,4 Prozent bei Eigentumswohnungen.

Der teuerste Ort auf Sylt ist dem Bericht zufolge Kampen. Dort konnten in diesem Jahr durchschnittliche Preise von 30.600 Euro pro Quadratmeter für Einfamilienhäuser – 2017 waren es 30.125 Euro – erzielt werden.

Für Luxushäuser mit unverbaubarem Blick und Top-Ausstattung werden nach wie vor auf Sylt die höchsten Preise im Vergleich zu anderen beliebten Ferienorten aufgerufen. Deutliche Preissteigerungen gebe es aber auch in Fischland-Darß-Zingst (10.000 Euro/Quadratmeter), auf Amrum (9500 Euro/Quadratmeter) und in Travemünde (8500 Euro/Quadratmeter) zu verzeichnen.

Im internationalen Vergleich liegt Sylt ebenso weit vorn: Das Hamburger Abendblatt berichtet, dass in Londoner Stadtteilen wie Knightsbridge oder Mayfair durchschnittlich 21.484 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden. Die Zeitung bezieht sich auf Daten des Immobiliendienstleisters Carter Jonas. An der Hamburger Außenalster wurden im vergangenen Jahr nach Abendblatt-Informationen maximal um die 19.000 Euro pro Quadratmeter erzielt.

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