Planungsausschuss : Zustimmung zu Haus Schiffbrücke 17-18

Nicht zu übersehen: Zweigiebelhaus an der Schiffbrücke neben „Hansen’s Brauerei“ an der Ecke zur Neuen Straße (l.).
Nicht zu übersehen: Zweigiebelhaus an der Schiffbrücke neben „Hansen’s Brauerei“ an der Ecke zur Neuen Straße (l.).

Mit großer Mehrheit hat der Umwelt- und Planungsausschuss dem Bauprojekt Schiffbrücke 17-18 zugestimmt. Rund zehn Jahre klaffte hier in direkter Hafennähe und neben dem Publikumsmagneten „Hansen’s Brauerei“ eine hässliche Baulücke. Jetzt plant der Hamburger Investor hier ein Gebäude mit Doppelgiebel und rückwärtiger Bebauung für studentisches Wohnen.

shz.de von
23. Mai 2018, 09:50 Uhr

Mit großer Mehrheit hat der Umwelt- und Planungsausschuss dem Bauprojekt Schiffbrücke 17-18 zugestimmt. Rund zehn Jahre klaffte hier in direkter Hafennähe und neben dem Publikumsmagneten „Hansen’s Brauerei“ eine hässliche Baulücke. Jetzt plant der Hamburger Investor hier ein Gebäude mit Doppelgiebel und rückwärtiger Bebauung für studentisches Wohnen (wir berichteten). Entgegen ersten Berichten wird der Entwurf doch noch einmal dem Gestaltungsbeirat vorgestellt.

Das stieß im Ausschuss auf Freude und Genugtuung – zumal der Gestaltungsbeirat in seiner neuen Besetzung und nach den neuen Richtlinine öffentlich tagen wird. Auf Kritik stieß im Ausschuss vor allem die Giebelständigkeit des Baukörpers; typisch für die Hafenzeile sei jedoch Taufständigkeit. Zwischen Neuer Straße und Norderfischerstraße gebe es jedoch acht giebelständige Häuser, rechnete der Ausschussvorsitzende Axel Kohrt (SPD) vor.

Pelle Hansen (Grüne) begrüßte die Idee mit dem studentischen Wohnen im Hinterhaus; damit würde „urbanes modernes Leben“ in dierser besonderen Altstadt- und Hafenlage entstehen. Gut findet er auch, dass es einen Durchgang zwischen dem Neubau und „Hansen’s Brauerei“ zur Segelmacherstraße geben wird.

Frank Hamann (Die Linke) möchte in einem städtebaulichen Vertrag mit dem Investor eine Reihen von Punkten festlegen, zum Beispiel die Festlegung auf studentisches Wohnen und den Anteil an gefördertem Wohnraum. Marc Paysen (WiF) hätte sich ein paar „bauliche Akzente“ und nicht nur Standard gewünscht. Der sonst oft kritische Glenn Dierking (SSW) indes beurteilte den Entwurf als „ganz gelungen“. Nur die hart gebrannten Klinker würden nicht zu Flensburg passen.

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