Steinberg : Erneut Planänderung beim Baugebiet „Klevelücke“

Steinbergs Bürgermeister Gerhard Geißler.
Steinbergs Bürgermeister Gerhard Geißler.

Seit 2012 befasst sich die Gemeindevertretung Steinberg mit der ersten Änderung des Bebauungsplanes „Klevelücke“. Da gab es immer wieder Abwägungen, Beratungen und öffentliche Auslegungen.

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29. Mai 2018, 08:50 Uhr

Steinberg | Seit 2012 befasst sich die Gemeindevertretung Steinberg mit der ersten Änderung des Bebauungsplanes „Klevelücke“. Da gab es immer wieder Abwägungen, Beratungen und öffentliche Auslegungen. Insgesamt eine schwierige Materie, wie Bürgermeister Gerhard Geißler in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung – die neue konstituiert sich am 14. Juni – sagte. Noch einmal kam die Planänderung auf den Beratungstisch, bevor eine endgültige Entscheidung gefällt wird. Es geht um einen Knick, der nach den Worten von Wochenendhaus-Besitzer Wolfgang Sell aus Norderstedt, keiner ist. Seiner Ansicht nach handelt es sich dabei vielmehr um einen Pflanzstreifen, der als Knick deklariert worden sei. Das wolle er nicht hinnehmen.

Also wird weiter abgewogen. Sobald dies geschehen ist und die Gemeindevertretung das gebilligt hat, der Plan erneut ausgelegt worden ist und die Träger öffentlicher Belange zugestimmt haben, geht die Planänderung in die nächste Phase.

Der Jahresabschluss 2014 schließt nicht wie ursprünglich vor der Umstellung des Haushaltes auf das Doppiksystem errechnet worden war, teilte Amtskämmerer Wilhelm Schmidt mit. Nachdem Jahresabschluss und Lagebericht auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit hin überprüft worden sind, ergibt sich vielmehr für 2014 ein Überschuss von 12 600 Euro, der in der Ergebnisrücklage für das Haushaltsjahr 2015 verbucht wird. Er sei „glücklich, dass wir soweit sind“, sagte Bürgermeister Gerhard Geißler in Anspielung auf jene Gemeinden im Amt Geltinger Bucht an, die noch über keinen Jahresabschluss für 2014 verfügen.

Während der Einwohnerfragestunde wurde moniert, dass das Wohngebiet „Klevelücke“ als „Campingplatz“ zweckentfremdet werde. Dieses „wilde Campen“ müsse nicht sein, schließlich gebe es in der Gemeinde drei offizielle Campingplätze. Dem stimmte seitens des Ordnungsamtes Dirk Petersen zu und berichtete, dass der Parkplatz in Habernis ebenfalls in dieser Weise genutzt werde. Registriert wurden 200 Übernachtungen von Wohnmobilisten. Das sei ein Dilemma, zumal der offizielle Campingplatz unweit des Parkplatzes liege. Es müsse mehr überwacht werden.

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