Hamburg-Altona : Hamburg: Gasleck sorgt für nächtliche Evakuierung

Mitarbeiter der zuständigen Gaswerke gruben ein Loch in den Gehweg, um die Gaszufuhr zu unterbrechen.

Mitarbeiter der zuständigen Gaswerke graben ein Loch in den Gehweg, um die Gaszufuhr zu unterbrechen.

Rettungskräfte stellten im Keller des Wohnhauses eine erhöhte Gaskonzentration fest und ließen das Gebäude räumen.

shz.de von
25. Mai 2018, 07:55 Uhr

Hamburg | Wegen eines Gaslecks in einem Wohnhaus in Altona mussten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag rund 40 Anwohner für drei Stunden aus ihren Wohnungen evakuiert werden. Nach Informationen der Feuerwehr wurden die Einsatzkräfte gegen Mitternacht in die Eggerstedtstraße alarmiert.

Ein Wohnhaus war dort aus bisher unbekannten Gründen ohne Strom. Im Keller stellten die Rettungskräfte eine erhöhte Gaskonzentration fest. Gegen 1 Uhr entschieden sich Polizei und Feuerwehr für eine Evakuierung der umliegenden Wohnhäuser. Insgesamt etwa 40 Anwohner wurden geweckt und mussten, teilweise mit Haustieren, für circa 3 Stunden an der Absperrung oder in dem bereitgestellten Großraumrettungswagen verweilen.

Dort soll ein Wohnhaus aus bisher unbekannten Gründen stromlos gewesen sein. Vor Ort wurde im Keller des Hauses eine erhöhte Gaskonzentration festgestellt. Aufgrund des Lecks forderten die Feuerwehrleute im Laufe einer Stunde immer neue Unterstützung in Form von Wechselladerfahrzeugen mit Spezialgerät und einen Löschzug an. Gegen 1 Uhr entschieden sich Polizei und Feuerwehr für eine Evakuierung der umliegenden Wohnhäuser. Insgesamt etwa 40 Anwohner wurden geweckt und mussten, teilweise mit Haustieren, für circa 3 Stunden an der Absperrung oder in dem bereitgestellten Großraumrettungswagen verweilen.

Mitarbeiter der zuständigen Gaswerke gruben nach der Evakuierung ein Loch in den Gehweg, um die Gaszufuhr zu unterbrechen. Anschließend wurden alle Räume mit einer erhöhten Gaskonzentration belüftet und kontrolliert. Rund 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

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