Trockene Wälder : Trockenheit schürt Brandgefahr – In SH teilweise Warnstufe fünf

Ablöschen nicht vergessen: Von heißer Asche geht mehrere Tage lang Brandgefahr aus.
Ablöschen nicht vergessen: Von heißer Asche geht mehrere Tage lang Brandgefahr aus.

Der Ostwind mit trockenem Wetter soll anhalten. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht.

shz.de von
25. Mai 2018, 08:30 Uhr

Kiel/Hamburg | Die anhaltende Trockenheit im Norden schürt die Gefahr von Bränden. Der Deutsche Wetterdienst DWD sieht die Waldbrandgefahr in seinem Gefahrenindex derzeit für Teile des südlichen Schleswig-Holsteins und der Lüneburger Heide bei der höchsten Warnstufe fünf. „Das wird auch in den nächsten Tagen so bleiben“, sagte ein DWD-Sprecher.

Die Ostströmung mit dem trockenen Wetter halte zunächst an. „Wir haben am Wochenende zwar Schauer und Gewitterneigung, die einzelnen Schauer werden jedoch nicht für eine flächenendeckende Entspannung der Lage sorgen.“

In Hamburg sei es auch trocken, dort gelte aber nur Warnstufe drei bis vier: „Da die Laubwälder in der Hansestadt nicht ganz so empfindlich sind wie Nadelgehölze.“ Der Index für Waldbrandgefahr wird aufgrund von Lufttemperatur, Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit und Niederschlag berechnet.

Schleswig-Holsteins Landesfeuerwehrverband erinnerte in diesem Zusammenhang an das absolute Verbot für offene Feuer und das Rauchverbot in Wäldern. Autofahrer sollten die Zufahrten zu Wäldern, Mooren und Heideflächen als Rettungswege freihalten.

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