Landesprogramm IMPULS 2030 : Land stellt 50 Millionen für die Sanierung von Schulen in SH bereit

Am meisten profitieren die Schulen. 3,5 Milliarden Euro sollen in die digitale Aufrüstung und weitere 2 Milliarden in die Sanierung von Gebäuden und in Ganztagsangebote investiert werden.
Schüler und Lehrer verdienen bessere Arbeitsbedingungen, sagt Bildungsministerin Karin Prien.

Landesprogramm IMPULS 2030: Der größte Topf steht den Angaben zufolge mit 27,4 Millionen Euro für Sanierungs- oder Neubaumaßnahmen zur Verfügung.

shz.de von
29. Mai 2018, 06:25 Uhr

Kiel | Das Land Schleswig-Holstein stellt für die Schulbauförderung in diesem Jahr 50 Millionen Euro zur Verfügung. Träger öffentlicher und privater Schulen können von Dienstag an bis zum 30. Juni Investitionsmaßnahmen für eine Förderung aus dem Landesprogramm IMPULS 2030 beim Bildungsministerium anmelden. Die entsprechende Richtlinie zur Schulbauförderung werde im Amtsblatt veröffentlicht, teilte das Ministerium am Montag in Kiel mit.

„Das Land investiert in die Unterrichtsqualität. Dazu gehört auch die bessere Qualität unserer Schulgebäude. Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte verdienen gute Lern- und Arbeitsbedingungen“, sagte Ressortchefin Karin Prien (CDU). Die Förderrichtlinie sieht vier Förderbereiche vor.

Der größte Topf steht den Angaben zufolge mit 27,4 Millionen Euro für Sanierungs- oder Neubaumaßnahmen zur Verfügung. Gefördert werden können etwa Sanierung, Umbau, Erweiterung und – unter bestimmten Voraussetzungen – auch der Ersatzbau von Schulgebäuden. Auch bauliche Maßnahmen zur Umsetzung der Inklusion und Barrierefreiheit, sanitäre Anlagen, Fußbodenbeläge, Leitungen oder Datenleitungen für digitale Ausstattung der Schulgebäude seien möglich.

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