Futterkamp testet Vor- und Nachteile : Stall oder Weide: Was ist besser für Schleswig-Holsteins Milchkühe – und Landwirte?

shz_plus
<p>Immer weniger Betriebe lassen ihre Milchkühe im Frühling und Sommer auf die Weide. </p>

Immer weniger Betriebe lassen ihre Milchkühe im Frühling und Sommer auf die Weide.

Schicken bald wieder mehr Bauern ihre Kühe auf die Weide? Futterkamp testet erstmals den Einfluss der Haltung auf die Holstein Friesian.

Exklusiv für
shz+ Nutzer

von
01. Juni 2018, 10:35 Uhr

Was früher ein gewohntes Bild war, sieht man heutzutage immer weniger – auch in Schleswig-Holstein: Kühe auf der Weide. Viele saftige Grünflächen bleiben auch in diesen Tagen leer. Immer weniger Milchvieh...

Wsa erüfrh ien noetewghs idBl a,rw sehti nam tzaeuthuge mierm rwginee – chau in ceisngloe:-HwsliSth eüKh uaf der ie.dWe ileeV stifega näürfhnlcGe bebnlie hacu in senied aTneg l.eer Imerm iweengr rhivibeheMbtcleie znnteu eid Wiede las gauFrltg.ndurete

fI:on In -leislethinsgHwcoS ebnel 000.394 liMüchkhe ufa 6003 ebnBeri.et eiD lidcuhhctsrnhctie ßeröG der drneHe rgbätet edanhmc mrhe lsa 010 r.Tiee

aDs tah mheeerr e,Gündr iew anhJseon ayhns,Te Sztalsepii dre twracrmehdmsLsnakafti frü rndalnüG und etF,truuba eügbenerg d.sehz rtlek.räe Dre waAnudf bemi nleMke ies wtae reng,regi mduez esi dei istuhlMniglec onv heüWkdniee ier,idnger liew sie esamstngi ewgneri rgineEe dnu Eewßii zu isch hämnen. hcaN uhcgzStnä von shneaTy eünrwd unr ocnh 04.000 rHtkea in oetn-iiehHgcslsSlw dteieeb.w uZr Vrgüefung netsndü areb 089.00 Ha.ertk

zilinpPerli tleeg die Haunlgt von irmme rrßgöe nedwderne drneeH noshtedcerelih hlMhceküi ni lnläSet ürf dei mtiesen Beteierb asl ide etlritfeehavro Lö.snug ebrA tis sda hauc ihriclkw ied btsee ?moFr eOrd knna huac ide uielneWdtagh rüf seogetihrltHicunse enei lrviettenAa e?tdlrslane eiD pxeeEtnr vom -ehrL udn Verhzmucrstsuen epkFrtmaut gneeh iseder graFe etjtz sesmrtal fau ned rnu.Gd

In ineme iigaennreovmt uhercsV lvenrcheegi ise ewzi rdnHee tmi je 36 cikhMl.henü eiD ehüK nhbae iene ieclMgtulinsh vno 51001. Lerit rpo aJrh dun irTe. eEin eGppur tlrehä dbiae iächtlg snneetisdm ssech tnuSedn Zagung uz enier Wdie.e nsrgoMe udn seanbd tebommk sie zduem niee cihonartiMs usa asr-G und ,saiseliMag edeerGti dun hRor.sacspt eiD ezeitw erGupp widr mi tlalS ageltnhe. Irh wrid enie reigeblarcehv tanoiR rzu freein urgügVfen elslgte.t leRmggäeßi endrew r-utteF dnu fWsemrnaas,auhe ootin,Kdin iwhceGt, seMuhgtnclili owsei hicfisolslefntMath keil rtot.lorn

taSll oder dWe?ie eiZl red tUnguenurcsh esi ,es eid orV- und iNeaclhet eeibdr Sysetem im lnkicHbi afu eoliwrh,T ensKto nud tnuLesgi eerinanimtd zu r,elivgeehnc so .rD khcrEda o,Bll rteeLi sde VLZ uprtFm.etak r„Wi eehsn dsa asl nsunree arfAutg n,a lwie wri irhe die eötngiklhciMe rüf niene hnscleo Vhesrcu bnh.ea isatechlfGeshlcl sti se mzdue msite c,wsnretüh edi Treie uaf red Weedi uz neh.“alt nMa woell edsbhal manlie iruzseslgveä ugnessaA ff,renet ide csih fau ide ni geniil-oesslthwScH evcherrnedrhos rnRaesdisre – die werhbaStncuz iHosetln rFsieina – iz,eenbhe os l.Bol

Scohn hnac erid eWnohc zieeg chis bei nde Wieteedrien eein irgegrnee isl.etguihlcnM sD„a eabnh rwi rabe cuha t“,eatrrwe so ol.lB Es hege brea uhac uramd uz rp,eünf helcwe eVltrieo und hauc hcrleew imhöneookcs nNteuz für nde ntaridLw thneetens t.kennön s„E ankn ewta n,esi sdsa hsic eid ftlsohstaenIf der hilcM srebsnerev oder hics ied anhldgteeWui svitpio ufa tuhnGdeies ndu bfeondilnhWe erd hKüe wrtiu,“kas so .lBol a„Ds Teri nektnö arhudcd rhucaerbtfr neerwd ored neälgr azrubn“.t hcDru ihgndaWeelut tnfnlieee mduze etsKon für edi aregegnteiiluSb.

etrAerinesds tllese man iersetb e,stf adss eid hdeekieüW mdtnneises mnilae thlcgäi lrlwifigei ni nde lltaS herrükuc,nzetk tretihbec edr xErtepe ggbnrüeee z.he.ds Wri„ gnhee ad sebgfiofnrene ran dun lnwelo ma Eden eien irutndeef ewsstnciilaeshfhc Asuegsa fntefer nkn.“öen

zur Startseite