Gesundheit : Kiel will den Organspender-Mangel entschärfen

Ein Organspendeausweis der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Die Zahl der Organspender erreichte im vergangenen Jahr einen Tiefpunkt.
Ein Organspendeausweis der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Die Zahl der Organspender erreichte im vergangenen Jahr einen Tiefpunkt.

Ähnlich wie in den USA sollen die Menschen beim Beantragen von behördlichen Dokumenten angeben müssen, ob sie im Fall ihres Todes Organspender sein wollen oder nicht.

shz.de von
31. Mai 2018, 10:35 Uhr

Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg will mit einem neuen Vorstoß das Problem des Organspender-Mangels in Deutschland lösen. Ähnlich wie in den USA sollten die Menschen beim Beantragen von behördlichen Dokumenten angeben müssen, ob sie im Fall ihres Todes Organspender sein wollen oder nicht. Das Dokument würde dann entsprechend gekennzeichnet. «Das Recht auf Nichtentscheidung wäre bei dieser Lösung nicht mehr gegeben - und das ist von mir auch so gewollt.» Nach der bisher geltenden Regelung muss sich niemand erklären, ob er Organspender sein will oder nicht.

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