Haftpflicht oder Hausrat? : Grill-Land Schleswig-Holstein: Welche Versicherungen zahlt bei Grillschäden

Wer mit einem Grill unsachgemäß umgeht, kann schnell einen Brand auslösen. Im Schadensfall kommt es auf die richtige Versicherung an.
Wer mit einem Grill unsachgemäß umgeht, kann schnell einen Brand auslösen. Im Schadensfall kommt es auf die richtige Versicherung an.

Sommer, Sonne, Grillen: Die Grillsaison im nördlichsten Bundesland ist im vollen Gange und an jeder zweiten Ecke bruzelt es. Doch gerade beim Einsatz von Grillanzündern, geht schnell mal was schief. Und nicht jede Versicherung zahlt.

shz.de von
15. Mai 2018, 10:25 Uhr

Der Einsatz von Brandbeschleunigern beim Grillen kann schnell gefährlich werden. Kommt es zu Schäden, weil jemand Spiritus auf die glühenden Kohlen gießt, muss der Verursacher haften. Wichtig ist deshalb eine Privathaftpflichtversicherung, erklärt der Bund der Versicherten in Henstedt-Ulzburg. Sie verhindert, dass die Person, die einen Schaden verursacht, mit ihrem Privatvermögen für die Folgekosten aufkommen muss.

Die Haftpflichtversicherung übernimmt Schäden aber nur, wenn einer Person ein Verschulden nachgewiesen werden kann. Kann kein Schuldiger ermitteln werden, bleiben die Geschädigten unter Umständen auf dem Schaden sitzen. Man sollte daher mit eigenen Versicherungen vorsorgen, um sich und sein Eigentum abzusichern.

Die Hausratversicherung deckt beispielsweise auch durch Brand verursachte Schäden an eigenen Möbeln und Kleidungsstücken ab. Sie übernimmt den Schaden zum Neuwert. Kann man aufgrund einer Verletzung seinen Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben, ist das ein Fall für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Bei unfallbedingter bleibender Invalidität greift eine private Unfallversicherung.

(Mit Material von dpa)

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