Neue Ausstellung : Neue Ausstellung in Rendsburg: Künstler mit überbordender Energie

Zwei Werke von Lars Möller: Galerist Tom Müllers zeigt das Ölbild „Stintfang“, hinter ihm hängt das großformatige Ölgemälde „Brandung“.
Zwei Werke von Lars Möller: Galerist Tom Müllers zeigt das Ölbild „Stintfang“, hinter ihm hängt das großformatige Ölgemälde „Brandung“.

Die Ausstellung „Stadt und Wasser“ ist montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr geöffnet, sonnabends und sonntags von 10 bis 14 Uhr.

shz.de von
14. Mai 2018, 09:00 Uhr

In Gruppenausstellungen der Norddeutschen Realisten waren Bilder des Hamburger Künstlers Lars Möller schon häufiger im Kunsthaus Müllers in Rendsburg zu sehen. Auch in Einzelausstellungen wurden seine Werke mehrfach in der Galerie an der St.-Marien-Kirche präsentiert. Jetzt wurde Lars Möllers Ausstellung „Stadt und Wasser“ mit einer Einführung durch die Fotografin und Kunsthistorikerin Angeline Schube-Focke eröffnet. Der Künstler war ebenfalls anwesend.

„Brandung“ heißt sein Ölbild, das mit einer Größe von 180 mal 260 Zentimetern fast die Galerie sprengt. „Der Betrachter spürt die Kraft der Natur, die Bewegung der Wellen kommt zur Geltung“, beschreibt der Galerist Tom Müllers die Wirkung des Ölgemäldes. Und weil der Künstler mit überbordender Energie malt, machen seine Wellen auch nicht am Rand der Malfläche halt, sondern gehen darüber hinaus. „Da wo die Wellen branden, fransen die Ränder aus“, stellt Müllers fest. Aber Lars Möller kann auch anders. Seine Hamburger Stadtansichten strahlen Ruhe aus. Die Farben sind gedeckt, oft liegt ein grauer Himmel über den Gebäuden. Neben seinen großformatigen Ölbildern sind auch kleine Aquarelle zu sehen, die häufig Details aus bekannten Hamburger Gebäuden zeigen. Kirchenportale, Eingänge von Handelshäusern, Elefantenköpfe am Afrikahaus – Lars Möller zeigt allseits bekannte Seiten von Hamburg und findet doch immer wieder Unbekanntes.

Lars Möller wurde 1968 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur studierte er Malerei und Design in Hamburg. Seit 1997 arbeitet er als freischaffender Künstler. 1998 schloss sich Möller der renommierten Künstlergruppe „Norddeutsche Realisten“ an.
 

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