373000 Euro für mehr Sicherheit in Brodersby

Mit einem Tag der offenen Tür wurde der Anbau am Feuerwehrgerätehaus Schönhagen den Bürgern vorgestellt. Der Anbau hatte 373  000 Euro gekostet.
Mit einem Tag der offenen Tür wurde der Anbau am Feuerwehrgerätehaus Schönhagen den Bürgern vorgestellt. Der Anbau hatte 373 000 Euro gekostet.

Platz, den haben die 23 aktiven Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schönhagen-Höxmark im neu angebauten Gerätehaus jetzt ausreichend. Mit einem Tag der offenen Tür stellten die Feuerwehrmitglieder unter Leitung ihres Wehrführers Jan Egdorf den Neubau den Bürgern vor.

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09. Mai 2018, 08:50 Uhr

Brodersby | Platz, den haben die 23 aktiven Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schönhagen-Höxmark im neu angebauten Gerätehaus jetzt ausreichend. Mit einem Tag der offenen Tür stellten die Feuerwehrmitglieder unter Leitung ihres Wehrführers Jan Egdorf den Neubau den Bürgern vor.

Dabei mussten die Freiwilligen der Feuerwehr zunächst etwas Geduld mitbringen. Erst um die Mittagszeit strömten die Besucher in den Eiskellerweg, um sich von den Mitgliedern das Gebäude und die Ausrüstung vorstellen zu lassen. Unter den Besuchern auch Benjamin Kohrt, der mit Sohn Leon und in Begleitung von Susanne Schlünz die Chance nutz, sich vor Ort umzuschauen. Leon ist selbst Mitglied der Jugendfeuerwehr Süderbrarup und liebt alles, was mit Feuerwehr zu tun hat. „Am besten ist, am Strahlrohr zu stehen“, sagt der 10-jährige. „Es ist vor allem die Gemeinschaft, einen Brand oder eine Übung gemeinsam zu meistern“, ergänzt sein Vater Benjamin Kohrt, der in der Freiwilligen Feuerwehr Faulück ist.

Wehrführer Jan Egdorf und seine Kameraden waren auf den Besuchertag gut vorbereitet. Etwas über ihr Ehrenamt und den neuen Anbau zu berichten, das fiel ihnen nicht schwer.

Im Herbst des Vorjahres war der Anbau für rund 373000 Euro fertiggestellt worden. Damit war er rund 17000 Euro günstiger als geplant (wir berichteten). An das alte Gerätehaus war nach Plänen des Architekten Matthias Wohlenberg in nördlicher Richtung eine neue Halle mit Nebengebäuden angebaut worden. In die alte Halle wurden neue Umkleiden für Männer und Frauen eingebaut. Zusätzlich finden Ausrüstungen nun Platz in verschiedenen Lagerplätzen. „Man kann sich kaum vorstellen, wo das früher alles Platz fand“, berichtet Egdorf. Da hätten sie aber auch ihre Einsatzkleidung zu Hause im Schrank untergebracht. Gemäß den Vorschriften der Feuerwehrunfallkasse werden die nun im Gerätehaus untergebracht. „Ist ja sicher auch besser, bevor man den Ruß und Qualmgeruch aus der Kleidung zu Hause hat“, so Egdorf weiter.

Erweitert wurde auch der Gruppenraum. Dafür wurde der bisherige Anbau an der Halle erweitert. In dem Zug gab es auch eine neue Küchenzeile. Inzwischen haben sich die Helfer an die neue Halle und Einrichtung gewöhnt. Da sie im Ernstfall nun andere, noch ungewohnte Wege gehen, wurde der Alarm mehrfach geübt. „Es lief ganz gut“, ergänzt Florian Steffen, der stellvertretende Ortswehrführer. Inzwischen sind die Kameraden im neuen Gerätehaus zu Hause. In der Praxis entdecken sie nun noch die eine oder andere Stelle, wo nachgebessert werden müsste. Nichts Großes, räumt Egdorf ein und betont, wie zufrieden er und die Kameraden mit dem Gerätehaus sind.

Nun fehlen den Schönhagenern noch ein paar Aktive mehr. „Einige neue Spinde sind noch zu vergeben“, lädt Florian Steffen interessierte Bürger in Schönhagen und Höxmark ein, an den Übungsabenden vorbeizuschauen. Jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat ab 19.30 Uhr finden die Übungsabende am Gerätehaus statt. Darüber hinaus arbeite die Wehrführung in Zusammenarbeit mit der Gemeindevertretung an Möglichkeiten der Mitgliederwerbung, verriet Jan Egdorf.

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