10 Jahre Stadtmarketing : 10 Jahre Stadtmarketing in Eckernförde

Ein Sportler der serbischen Delegation brauchte keine Dolmetscherin und gab Bürgermeister Jörg Sibbel einen Kuss auf die Wange.
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Ein Sportler der serbischen Delegation brauchte keine Dolmetscherin und gab Bürgermeister Jörg Sibbel einen Kuss auf die Wange.

Eine internationale Delegation der Special Olympics war zu Gast bei der Jubiläumsveranstaltung „10 Jahre Stadtmarketing“ im Rathaus.

shz.de von
17. Mai 2018, 08:00 Uhr

Eckernförde | Eckernförde hat zurzeit ganz besonderen Besuch: 26 Sportler und Betreuer der Special Olympics in Kiel sind für knapp eine Woche im Ostseebad untergebracht. Bei den Wettkämpfen für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung in Kiel treten in dieser Woche 4600 Sportler aus aller Welt an. Inklusive aller Trainer, Betreuer und Familienangehörigen müssen 13500 Menschen zusätzlich untergebracht werden. Und weil die Kapazitäten in Kiel begrenzt sind, wurde in Eckernförde nach Unterbringungsmöglichkeiten angefragt. Bis Ende der Woche sind jetzt 26 Segler und Beach-Volleyballer mit Trainern und Betreuern aus Österreich, Serbien, Griechenland und Finnland zu Gast in der Eckernförder Jugendherberge.

Offiziell begrüßte Bürgermeister Jörg Sibbel die Athleten am Dienstagabend bei der Jubiläumsveranstaltung zu „10 Jahren Stadtmarketing“ im Rathaus. Eine Dolmetscherin übertrug seine Grußworte ins Englische. Bei der gegenseitigen Überreichung von Gastgeschenken sparte sich einer der serbischen Sportler den Umweg über die Ohren, griff sich Jörg Sibbel und drückte ihm einen dicken Kuss auf die Wange – sehr zur Freude der 40 Besucher im Saal.

Der Rest des Abends gehörte ganz dem Geschäftsführer der Eckernförde Touristik und Marketing Gesellschaft (ETMG), Stefan Borgmann. Er fing am 1. April 2008 in Eckernförde an und hat in zehn Jahren 120 Stadtmarketing-Projekt umgesetzt. Die Projekte dienten alle dazu, die Stadt für die Einwohner lebenswert und für die Gäste liebenswert zu gestalten. Dazu gehören neue Spielschiffe am Strand genauso wie der jährliche Service-Check mit Qualitätsumfrage in Eckernförder Geschäften sowie die Vermeidung von Plastiktüten durch Papiertragetaschen in Geschäften.

„Wirtschaft, Tourismus und die Lebensqualität der Bevölkerung bedingen sich gegenseitig“, erklärte Borgmann. Die Attraktivitätssteigerung der Stadt zum Beispiel sei sowohl für die Eckernförder als auch für Touristen attraktiv. Diese entschlössen sich gerade aufgrund der Attraktivität für einen Urlaub in Eckernförde, wo sie die heimische Wirtschaft mit ihren Ausgaben stärken. Das sichere Arbeitsplätze und damit auch die Lebensgrundlage der Einwohner.

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