Energie : Kraftwerk Moorburg: Bundesgericht entscheidet über Kühlung mit Elbwasser

Das Kohlekraftwerk Moorburg. /Archiv
Das Kohlekraftwerk Moorburg. /Archiv

Darf das Kraftwerk Moorburg mit Wasser aus der Elbe gekühlt werden oder nicht? Über diese Frage verhandelt heute das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Der Streit um die Kraftwerkskühlung beschäftigt seit Jahren die Gerichte.

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29. Mai 2018, 07:25 Uhr

Darf das Kraftwerk Moorburg mit Wasser aus der Elbe gekühlt werden oder nicht? Über diese Frage verhandelt heute das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Der Streit um die Kraftwerkskühlung beschäftigt seit Jahren die Gerichte. Der Hamburger Bund für Umwelt und Naturschutz hält die Nutzung des Elbwassers aus ökologischer Sicht für extrem kritisch und versucht, die sogenannte Durchlaufkühlung zu verhindern.

Schon 2013 hatte der BUND vor dem Oberverwaltungsgericht Hamburg ein Urteil erstritten, das die Kühlung mit Flusswasser untersagte. Voriges Jahr entschied in einem anderen Verfahren der Europäische Gerichtshof, dass Hamburg bei der Genehmigung des Kraftwerks die Umweltfolgen nicht ausreichend geprüft hatte. In der Folge dieses Urteils untersagte die Umweltbehörde die Durchlaufkühlung.

Jetzt wird in Leipzig die Revision der Hansestadt Hamburg gegen das OVG-Urteil von 2013 verhandelt. Mit einer Entscheidung wird noch im Laufe des Dienstags gerechnet.

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