Kriminalität : Hamburg: G20-Soko startet neue Öffentlichkeitsfahndung

Ein mit Wurfgeschossen übersäter Strassenabschnitt im Schanzenviertel in Hamburg. /Archiv
Ein mit Wurfgeschossen übersäter Strassenabschnitt im Schanzenviertel in Hamburg. /Archiv

Zehn Monate nach den schweren Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg startet die Polizei am heutigen Mittwoch eine neue Öffentlichkeitsfahndung. Die Soko «Schwarzer Block» wird Fotos von mutmaßlichen Tätern ins Web stellen.

shz.de von
16. Mai 2018, 08:15 Uhr

Von den ursprünglich 107 gesuchten Personen stehen 74 noch immer auf der Liste der Soko «Schwarzer Block» im Internet. Die Polizei schätzt, dass in den drei Tagen vom 6. bis zum 8. Juli 2017 zwischen 5000 und 6000 Täter aktiv waren. Die Soko führt mehr als 3000 Ermittlungsverfahren. Die Gerichte haben bereits mehr als 40 Täter verurteilt. Die Strafen reichen von Geldbußen bis zu dreieinhalb Jahre Haft. Um die politische Aufklärung der Ereignisse kümmert sich ein Sonderausschuss der Bürgerschaft, der am Donnerstag wieder tagt.

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