Tödlicher Unfall in Hamburg : Ermittler suchen weiter Zeugen nach tödlichem Unfall mit einem Streifenwagen in Hamburg

Nach dem Zusammenstoß mit einem Polizeiwagen auf der Harburger Chaussee kam ein junger Mann ums Leben. Der Verkehrsunfalldienst Süd hat Ermittlungen aufgenommen und einen Zeugenaufruf gestartet.

shz.de von
14. Mai 2018, 08:15 Uhr

Hamburg | Bei einem Unfall mit einem Streifenwagen am Freitagabend gegen 19.15 Uhr ist ein 24-jähriger Fußgänger in Hamburg ums Leben gekommen. Der Mann sei noch an der Unfallstelle auf der Harburger Chaussee verstorben, hieß es von der Polizei. Der Verkehrsunfalldienst Süd hat Ermittlungen aufgenommen und einen Zeugenaufruf gestartet.

Der Funkstreifenwagen sei mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht in Richtung Wilhelmsburg-Schlenzigstraße unterwegs gewesen, teilte die Polizei Sonnabendmittag mit. Das 24-jährige Todesopfer habe hinter einem Lkw die Fahrbahn betreten und sei vom Streifenwagen erfasst worden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde er zunächst gegen ein parkendes und dann gegen ein entgegenkommendes Auto geschleudert, berichtet die Polizei.

Auf der Straße waren mehr als 50 Meter lange Bremsspuren des Fahrzeugs zu erkennen, das schließlich vor einer Bushaltestelle zum stehen kam. Zur Rekonstruktion des Unfalls sei ein unabhängiger Sachverständiger hinzugezogen und die Unfallstelle mit einem 3D-Scanner vermessen worden, so die Polizei weiter.

Die Harburger Chaussee wurde bis kurz nach Mitternacht gesperrt. Der 25-jährige Beifahrer des Polizeiautos blieb unverletzt. Die Beamten wurden von Seelsorgern betreut.

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