zur Navigation springen

Warnung der Verbraucherzentrale : Vorsicht Betrug: Angebliche „Kündigungszentrale“ verlangt Geld

vom

Viele Haushalte in Schleswig-Holstein bekommen derzeit Post von einer „Kündigungszentrale“. Es handelt sich dabei um vorgetäuschte Inkasso-Schreiben. Verbraucher sollten auf keinen Fall zahlen.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2017 | 12:22 Uhr

Viele, die ihren Briefkasten öffnen, bekommen in diesen Tagen merkwürdige Post: Eine „Kündigungszentrale“ bittet zur Kasse. In dem Brief mit persönlicher Anrede fordern die Absender 657,79 Euro, die mit einem beiliegenden Überweisungsträger auf ein Konto in Belgien überwiesen werden sollen.

Angstmache der Betrüger

Auf den ersten Blick wirkt das Schreiben seriös, erst bei genauerem Lesen fallen Rechtschreibfehler auf. Der Absender droht mit Vollstreckung und Kontopfändung. Er behauptet, der Empfänger habe eine Mitgliedschaft bei einer Firma namens „Art Energie GmbH“ abgeschlossen, dort sei ein Betrag von 4195,08 Euro zu zahlen. Es folgt die Drohung, dass bereits ein Vollstreckungsbescheid vorläge, eine Kontopfändung bevorstehe und das Konto des Empfängers in Kürze gesperrt werden könne. Am Ende des Schreibens folgt die Zahlungsaufforderung über 657,79 Euro.

<p>„Abkassieren“ möchte der Absender dieses Briefs - und spielt mit der Angst der Empfänger.</p>

„Abkassieren“ möchte der Absender dieses Briefs - und spielt mit der Angst der Empfänger.

Foto: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein
 

Am besten nicht reagieren

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein empfiehlt dringend: Nicht einschüchtern lassen und nicht reagieren. „Selten haben wir in der Verbraucherzentrale ein derart dreistes Betrugsschreiben gesehen“, so Dr. Boris Wita, Jurist der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Der Absender zielt offenbar darauf ab, Verbrauchern Angst zu machen und sie zur Zahlung zu drängen. „Wer so einen Brief bekommt, sollte nicht darauf reagieren“, rät der Experte.

Also, ab damit in die Tonne!

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen