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Freizeit : Wie die Bauern: Düngerpflanzen auf brache Beete setzen

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Auf den Feldern gedeihen im Herbst noch häufig Pflanzen. Dabei handelt es sich um Zwischenfrüchte wie Phacelia. Diese bleiben über den Winter stehen und werden im Frühjahr mit umgegraben.

Auf den Feldern sieht man im Herbst oft Zwischenfrüchte wie Senf, Phacelia oder Ölrettich. Die setzen die Bauern zum Düngen auf brache Flächen, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Diese Zwischenfrüchte werden nicht geerntet, sondern sie frieren im Winter ab und werden dann in den Boden eingearbeitet - wie normaler Dünger auch. Das können Hobbygärtner in ihren Beeten nachmachen: Klee etwa sammle Stickstoff in seinen Wurzeln, erläutert Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin.

Die Pflanzen werden später runtergeschnitten, der Boden wird umgegraben, um die Wurzeln einzubringen. Auch die Phacelia sei im Garten geeignet. Sie habe zudem hübsche blaue Blüten. Für schwere Böden empfiehlt Van Groeningen den Winterroggen.

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erstellt am 30.Sep.2013 | 14:16 Uhr

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