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Studie: Zu viel Schwermetall in Batterien

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Dessau-Roßlau (dpa) - Viele Batterien enthalten zu viel gefährliches Schwermetall. Die Grenzwerte werden teils um das Achtfache überschritten. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie des Umweltbundesamts (Uba). Dabei schnitten vor allem Zink-Kohle-Batterien schlecht ab.

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erstellt am 28.Mai.2013 | 11:33 Uhr

Dessau-Roßlau (dpa) - Viele Batterien enthalten zu viel gefährliches Schwermetall. Die Grenzwerte werden teils um das Achtfache überschritten. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie des Umweltbundesamts (Uba). Dabei schnitten vor allem Zink-Kohle-Batterien schlecht ab.

Fast jede Zweite Batterie überschritt den zulässigen Cadmium-Grenzwert - eine sogar um das Achtfache. In einem anderen Fall sei der Grenzwert für Quecksilber ebenfalls um das Achtfache überschritten worden. Das belegt eine Uba-Studie, die am Sonntag (5. Mai) veröffentlich wurde.

Weil Schwermetalle schädlich sind, dürfen sie in Batterien nur in sehr kleinen Mengen vorkommen. Werden die sogenannten Schwellenwerte überschritten, muss dies entsprechend gekennzeichnet werden. Aber auch das geschieht laut UBA nur unzureichend: So fehle bei jeder zweiten Batterie mit einer zu großen Blei-Menge der notwendige Hinweis.

Im Gegensatz zu Zink-Kohle-Batterien blieben Alkali-Batterien und Lithium-Akkus durchweg unter den gesetzlichen Schwermetall-Werten. Das UBA rät ohnehin zum Umstieg auf Akkus. Sie hätten eine deutliche bessere Energiebilanz als herkömmliche Batterien. Die Produktion einer Batterie benötige 40- bis 500-mal mehr Energie, als sie zur Verfügung stelle.

Uba-Studie über Batterien (pdf)

Uba-Ratgeber zu Batterien und Akkus (pdf)

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