Narrenkrankheit lässt an Pflaumen Tumore wachsen

 Etliche Pflaumen sind derzeit von der sogenannten Narrenkrankheit betroffen. Foto: Michael Reichel
Etliche Pflaumen sind derzeit von der sogenannten Narrenkrankheit betroffen. Foto: Michael Reichel

Bonn (dpa/tmn) - Pflaumen sind vom Pilz Taphrina pruni besonders betroffen. Wegen des nassen Frühjahrs konnte er sich stark ausbreiten. Die Folge: Auf den Früchten wächst ein schotenartiger Tumor. Was kann der Gärtner dagegen machen?

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28. Juli 2013, 11:33 Uhr

Bonn (dpa/tmn) - Pflaumen sind vom Pilz Taphrina pruni besonders betroffen. Wegen des nassen Frühjahrs konnte er sich stark ausbreiten. Die Folge: Auf den Früchten wächst ein schotenartiger Tumor. Was kann der Gärtner dagegen machen?

Das nasse und kühle Frühjahr hat Folgen: Ein Pilz macht sich über Pflaumen und Zwetschen her und bildet längliche, gekrümmte, oft schotenartige Gebilde. Anschließend entstehe ein weißer, mehlartiger Belag, der später braun wird, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Die von der sogenannten Narren- oder Taschenkrankheit betroffenen Früchte wachsen oft besonders rasch.

Gartenbesitzer sollten das befallene Obst pflücken sowie bereits abgefallene Früchte auflesen und vernichten. Mit Chemie können Hobbygärtner die Krankheit nicht bekämpfen, da für den Haus- und Kleingarten keine entsprechenden Mittel zugelassen sind. Auch Schlehen und Traubenkirschen sind Wirtspflanzen für den Pilz Taphrina pruni.

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