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Müll im Meer - Kosmetika mit Plastikteilchen meiden

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Berlin (dpa/tmn) - Ob Peeling oder Zahnpasta: In Kosmetika finden sich oft Plastikpartikel, die über das Abwasser in die Meere gelangen können. Der Umwelt zuliebe sollten Verbraucher auf solche Produkte verzichten. Eine Online-Datenbank hilft dabei.

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erstellt am 17.Aug.2013 | 11:33 Uhr

Berlin (dpa/tmn) - Ob Peeling oder Zahnpasta: In Kosmetika finden sich oft Plastikpartikel, die über das Abwasser in die Meere gelangen können. Der Umwelt zuliebe sollten Verbraucher auf solche Produkte verzichten. Eine Online-Datenbank hilft dabei.

Sie stecken in manchem Duschgel und mancher Zahnpasta: winzige Plastikteilchen. Über das Abwasser gelangen sie bis ins Meer und verschmutzen es. Damit Verbraucher nicht weiter zur Müllansammlung in den Ozeanen beitragen, sollten sie auf Produkte mit sogenannten Nanomaterialien verzichten. Das empfiehlt Rüdiger Rosenthal vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Nanomaterialien seien kleinste Plastik- und Metallpartikel. Leider ist für Käufer auf Verpackungen aber häufig nicht erkennbar, in welchen Produkten die winzigen Partikel enthalten sind. Die Nanodatenbank vom BUND listet sie deshalb auf.

Rosenthal rät Verbrauchern zudem, auf Plastik zu verzichten, wann immer sie können. Im Supermarkt sollten sie lieber zur Papiertüte greifen - noch besser sind Stoffbeutel. Der meiste Müll im Meer stamme vom Land, sagt Rosenthal. «Jedes Stück Plastik im Meer kommt vom Menschen, deshalb ist jeder selbst beteiligt.» Nach Angaben des UN-Umweltprogramms treiben auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche rund 13 000 Plastikpartikel.

Hier geht es zur Nanodatenbank

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