Freizeit : Gut gedüngter Boden trocknet bei Hitze weniger aus

Hobbygärtner können der Hitze ein Schnippchen schlagen, indem sie Humus verwenden.  
Hobbygärtner können der Hitze ein Schnippchen schlagen, indem sie Humus verwenden.  

Humus speichert Wasser und Nährstoffe. Daher kann ein gut mit Humus versorgter Boden im Sommer besser Pflanzen vor dem Austrocknen bewahren, erläutert die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Gärtner können Humus selbst herstellen.

shz.de von
01. August 2013, 13:16 Uhr

Unter Humus versteht man die toten organischen Substanzen eines Bodens. Hobbygärtner führen diese der Erde durch organischen Dünger wie Kompost, gut verrotteten Stallmist oder Rindenhumus zu.

Mist und Kompost haben einen recht hohen Nährstoffgehalt, daher sollte davon nur kleine Mengen gegeben werden. Die Landwirtschaftskammer nennt als Beispiel drei bis fünf Liter Kompost pro Quadratmeter und Jahr, von Stallmist reiche eine halbe Schubkarre. Auch Laub, das nach und nach verrottet, düngt. Hobbygärtner sollten es daher unter Hecken und Sträuchern liegen lassen. Verblühtes von Stauden kann zerkleinert an die Pflanzen kommen.

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