Gartenteich braucht fünf Sonnenstunden am Tag

 Ein Teich im Garten sollte nicht ganztägig der prallen Sonne ausgesetzt sein, denn das fördert die Algenbildung. Foto: Oase
Ein Teich im Garten sollte nicht ganztägig der prallen Sonne ausgesetzt sein, denn das fördert die Algenbildung. Foto: Oase

Bad Honnef (dpa/tmn) - Nicht zu viel und nicht zu wenig Sonne - das sollte man bei der Auswahl des idealen Standorts für eines Teichs im Garten beachten. Auch die Bepflanzung will wohl überlegt sein.

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29. Mai 2013, 03:45 Uhr

Bad Honnef (dpa/tmn) - Nicht zu viel und nicht zu wenig Sonne - das sollte man bei der Auswahl des idealen Standorts für eines Teichs im Garten beachten. Auch die Bepflanzung will wohl überlegt sein.

Gartenteiche bekommen im Sommer idealerweise nur rund fünf Stunden Sonne am Tag ab. So erwärme sich das Wasser nicht zu stark und es bilden sich weniger Algen, erläutert der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in Bad Honnef bei Bonn. Gleichzeitig genüge diese Lichtmenge den Wasserpflanzen zum Wachsen. Der Verband empfiehlt, dass gerade während der Mittagszeit Bäume oder Gebäude Schatten auf den Teich werfen.

Seerosen (Nymphaea) auf der Wasseroberfläche blühen je nach Sorte von Mai bis Oktober. Für den noch nassen Übergangsbereich zum festen Boden empfiehlt der Verband Zwerg-Binsen (Juncus ensifolius) und Bachbunge (Veronica beccabunga). Blüten tragen in dieser Sumpfzone Sumpfschwertlilien (Iris) und Sumpfdotterblumen (Caltha palustris). Dort, wo der Boden nur noch feucht ist und gelegentlich überschwemmt wird, gedeihen Wollgras (Eriophorum), Wasserdost (Eupatorium) und Blut-Weiderich (Lythrum salicaria) gut.

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