Bundesamt für Bevölkerungsschutz : Trinkwasser-Versorgung trotz Dürre nicht gefährdet

Die Trinkwasser-Versorgung ist nicht in Gefahr. Foto: dpa/Michael Hanschke
Die Trinkwasser-Versorgung ist nicht in Gefahr. Foto: dpa/Michael Hanschke

Auch wenn viele Kommunen zum Wassersparen aufrufen: Um die Trinkwasser-Versorgung muss sich niemand Gedanken machen.

shz.de von
07. August 2018, 12:39 Uhr

Bonn | Die Trinkwasser-Versorgung in Deutschland ist nach Einschätzung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz trotz wochenlanger Dürre und Hitze nicht gefährdet. Auch wenn es lokale Engpässe geben könne, seien diese nicht bedrohlich, die Versorgung sei bundesweit gesichert, sagte eine Sprecherin der Behörde in Bonn am Dienstag. Auch die kommunalen Wasserversorger hatten kürzlich betont, dass das Trinkwasser nicht knapp werde, Talsperren und Tiefbrunnen seien ausreichend versorgt. Einige Kommunen haben angesichts der anhaltenden Trockenheit aber zum Wassersparen aufgerufen. Trinkwasser gilt als das wichtigste Lebensmittel.

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Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erarbeitet – unabhängig von der aktuellen Dürrephase – eine Handlungsempfehlung zur Sicherheit der Trinkwasserversorgung. Die Bonner Sprecherin betonte, dies habe mit der derzeitigen Trockenheit aber nichts zu tun. Die Empfehlungen seien die Fortschreibung eines auf Prävention und Vorsorge ausgerichteten Konzepts, das die Trinkwasser-Infrastruktur noch sicherer machen solle. Ziel sei es, die Versorger in die Lage zu versetzen, Risiken und Schwachstellen früh zu erkennen, zu beheben und im Krisenfall optimal zu reagieren.

Zu den Risiken zählt das BBK mögliche Sabotageakte oder Angriffe auf Infrastruktureinrichtungen der Wasserversorgung. Auch der Klimawandel mit Extremwetter-Phänomen stelle neue Anforderungen.


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