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Wann ein Maulkorb sinnvoll ist

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Bramsche (dpa/tmn) - Hunde mit Maulkorb werden von vielen als aggressiv eingeschätzt. Doch das ist oft ein Irrtum: Maulkörbe können in vielen Situationen nützlich sein. Was Halter dazu wissen sollten, erfahren sie hier.

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erstellt am 24.Mai.2013 | 11:44 Uhr

Bramsche (dpa/tmn) - Hunde mit Maulkorb werden von vielen als aggressiv eingeschätzt. Doch das ist oft ein Irrtum: Maulkörbe können in vielen Situationen nützlich sein. Was Halter dazu wissen sollten, erfahren sie hier.

«Ein Hund mit Maulkorb ist nicht gleich gefährlich. Oft wird der Maulkorb bei Verhaltenstrainings eingesetzt oder ist an bestimmten Orten vorgeschrieben», sagt Katja Riedel von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT). Frisst das Tier etwa beim Gassigehen unbekannte Gegenstände oder Steine vom Boden, ist ein Maulkorb sinnvoll. Außerdem kann er in öffentlichen Verkehrsmitteln vorgeschrieben sein.

Ein Maulkorb sollte gut sitzen, er darf weder scheuern noch zu weit sein. Sollte das Tier ihn länger als ein paar Minuten tragen, muss es damit sowohl hecheln als auch trinken können. Nylonmaulschlaufen sind deshalb nicht geeignet.

Um das Tier an den Maulkorb zu gewöhnen, sollte der Hund ihn mit etwas Positivem verknüpfen. Zunächst kann er zum Beispiel daraus gefüttert werden. Dann sollte der Hund ihn ab und zu tragen, beispielsweise beim Fressen oder Gassi gehen. Die Tragezeiten können dann nach und nach ausgeweitet werden. Halter sollten zudem darauf achten, dass der Hund den Maulkorb nicht selbst abstreift. Denn dabei kann er sich im Gesicht oder an den Pfoten verletzen.

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