Tipps für Tierfreunde : So gewinnen Halter das Vertrauen von Farbmäusen

Farbmäuse sind am Anfang sehr scheu. Mit Geduld und Ruhe werden sie aber schnell zahm.
Farbmäuse sind am Anfang sehr scheu. Mit Geduld und Ruhe werden sie aber schnell zahm.

Die Halter von Farbmäusen müssen meist eine Weile darauf warten, bis die Tiere zutraulich werden. Denn die kleinen Nager sind von Natur aus sehr scheu. Vor allem wenn sie wenig an den Menschen gewöhnt sind, brauchen sie viel Zeit zum Kennenlernen.

shz.de von
31. August 2018, 11:09 Uhr

Farbmäuse sind am Anfang sehr scheu und laufen weg, wenn man sich ihrem Gehege nähert. Halter sollten deshalb nicht zu ungeduldig sein und neuen Tieren erst einmal Zeit geben.

In der Regel signalisieren die Mäuse von sich aus Neugierde - etwa, wenn sie den Menschen beim Futtergeben beobachten. Darauf weist Kleintierexpertin Christine Wilde hin. Wie lange die Eingewöhnung dauert, hängt davon ab, woher die Mäuse kommen: Tiere aus dem Handel oder aus Tierheimen sind häufig etwas scheuer. Sie können eine Woche brauchen, bis sie Kontakt aufnehmen. Mäuse, die schon vorher privat gehalten wurden, werden oft nach ein bis zwei Tagen neugierig.

Während der Eingewöhnungszeit brauchen die Nager Ruhe: Halter sollten lautes Fernsehen oder andere laute Geräusche vermeiden. Außerdem sollte es feste Fütterungszeiten geben. Wichtig ist auch, das Gehege in der ersten Woche nicht zu reinigen, denn mit ihrem Geruch fühlen sich die Mäuse sicher.

Im ersten Schritt sollten Besitzer mit ihren Farbmäusen reden und sie so an ihre Stimme gewöhnen. Später dürfen sie die Hand ins Gehege halten und die Tiere daran schnuppern lassen.

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