zur Navigation springen

Tierarzt-Tipps : Räude ist heilbar

vom

Wie jeden Sonntag öffnet der Kieler Tierarzt Dr. Pay Wiemer seine Sprechstunde. In dieser Woche geht es um Räudemilben bei Hunden.

shz.de von
erstellt am 28.Jun.2013 | 11:54 Uhr

Als räudiger Hund wird umgangssprachlich eine Person bezeichnet, die durch ihre schlechten Tugenden vorsätzlich ihre Umgebung verdirbt. Dieser geläufige Ausdruck leitet sich von der Tatsache ab, dass mit Räudemilben befallende Hunde hoch ansteckend für Ihresgleichen und dadurch in der Tat gesundheitlich "verderblich" sind. Allerdings muss zur Ehrenrettung des Menschen besten Freundes gesagt werden, dass die Verschleppung der Räudemilben niemals vorsätzlich erfolgt, wie es die Redewendung impliziert.
Es sind die Milben, die geschickt den Umstand ausnutzen, dass Hunde Rudeltiere sind und sich gerne aneinander reiben, wodurch diese von Hund zu Hund gelangen. Auf das Fell eines Hundes angekommen, graben sich die Kerbtiere tief in die Haut Ihres Wirtes ein, wo ihr parasitäres Werk zu massivem Juckreiz und schweren Hautentzündungen führen kann. Die Therapie der Räude besteht in der Verabreichung Milbentötender Medikamente, welche schnell und effektiv zur Heilung führen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen