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Pferde mit Mikrochip statt Brandzeichen kennzeichnen lassen

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Bonn (dpa/tmn) - Pferde werden traditionell mit einem Brandzeichen markiert. Eine weniger schmerzhafte Alternative dazu sind implantierte Mikrochips. Diese werden einer Untersuchung zufolge gut von den Tieren vertragen.

Bonn (dpa/tmn) - Pferde werden traditionell mit einem Brandzeichen markiert. Eine weniger schmerzhafte Alternative dazu sind implantierte Mikrochips. Diese werden einer Untersuchung zufolge gut von den Tieren vertragen.

Nach einer gemeinsamen Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien und der Tierärztlichen Hochschule Hannover sind Microchips für Pferde unbedenklich. Das teilt der Verbraucherinformationsdienst aid mit. Für die Untersuchung wurden Gewebeproben von verstorbenen Pferden analysiert. Das Resultat: Die Chips waren sehr gut verträglich und hatten in der Regel keine schädlichen Auswirkungen auf das Gewebe. Einen Transponder zur Kennzeichnung können Besitzer ihrem Pferd beim Tierarzt einsetzen lassen.

In Deutschland ist laut Tierschutzgesetz der Heißbrand zur Kennzeichnung von Pferden weiterhin zulässig. Das Alter und die Hautfaltendicke sind ausschlaggebend dafür, wie stark das Tier dabei belastet wird und wie das Brennergebnis ausfällt. Wenn die Fohlen jung sind beziehungsweise die Haut zu dünn ist, reagieren sie stärker und länger auf den Schenkelbrand und zeigen eine höhere Herzfrequenz als ältere Tiere. Daher sollten Fohlen erst ab einem Alter von drei Monaten gebrannt werden.

Studie zu Mikrochips

Informationen für Pferdehalter

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erstellt am 16.Aug.2013 | 05:33 Uhr

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