Tiere : Pferde fühlen sich ganz alleine nicht wohl

Auf Paddock oder Weide: Pferde sind Herdentiere und brauchen den Kontakt zu Artgenossen.
Auf Paddock oder Weide: Pferde sind Herdentiere und brauchen den Kontakt zu Artgenossen.

Bramsche (dpa/tmn) - Für gegenseitiges Beschnuppern, Fellpflege und Spielereien: Pferde brauchen die Anwesenheit von Artgenossen. Deswegen sollten Besitzer die Tiere nicht alleine halten.

shz.de von
17. Oktober 2013, 10:16 Uhr

Pferde sind Herdentiere und sollten deshalb nicht alleine gehalten werden. Gemeinsam mit anderen haben die Tiere Gelegenheit zu gegenseitiger Fellpflege und zum Spielen, lernen aber auch, sich bei Konflikten innerhalb der Herde richtig zu verhalten. Darauf weist Friederike Hänsch von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) hin.

Ist eine dauerhafte Haltung in der Gruppe nicht möglich, sollte das Tier zumindest über den Zaun oder die Boxenwand hinweg Kontakt zu Artgenossen haben. Die Anwesenheit anderer Pferde, die es sehen, hören und riechen kann, gibt ihm trotzdem noch das Gefühl, in einem Verband zu leben. Gegenseitiges Beschnuppern, Fellpflege und Spielereien sind aber nur möglich, wenn die Tiere wenigstens für ein paar Stunden direkten Kontakt haben, beispielsweise auf Paddock oder Weide.

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