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Nichts zum Herumtragen: Kaninchen sind für Kinder ungeeignet

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Bramsche (dpa/tmn) - Kaninchen gelten als perfekte Tiere für Kinder - sind es aber nicht. Denn als Beutetier löst es instinktiv Todesangst in ihnen aus, wenn sie hochgehoben werden. Mäuse sind da die bessere Wahl: Sie sind robuster und pflegeleichter.

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erstellt am 31.Mai.2013 | 05:33 Uhr

Bramsche (dpa/tmn) - Kaninchen gelten als perfekte Tiere für Kinder - sind es aber nicht. Denn als Beutetier löst es instinktiv Todesangst in ihnen aus, wenn sie hochgehoben werden. Mäuse sind da die bessere Wahl: Sie sind robuster und pflegeleichter.

Kaninchen und andere Nager müssen erst durch geduldiges Üben ans Hochheben gewöhnt werden, die richtigen Handgriffe können Kinder aber erst ab zehn Jahren lernen. Darauf weist Kirsten Tönnies von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) hin. Doch selbst dann sind die Tiere zum Herumtragen nicht geeignet: Mit ihrem explosionsartigen Fluchtverhalten springen Kaninchen oft überraschend vom Arm und können sich ein Bein oder die Wirbelsäule brechen.

Mongolische Rennmäuse und Degus sind ebenfalls sehr empfindlich: Werden sie am Schwanz festgehalten, kann die Haut leicht reißen. Außerdem müssen sich Kinder intensiv mit ihnen beschäftigen, bevor sie handzahm werden. Mäuse sind robuster und pflegeleichter - sie mögen es, den Menschen als Kletterburg zu erobern. Noch besser eignen sich Ratten: Sie erkennen ihre Besitzer genau und mögen es, gestreichelt zu werden. Mit zweieinhalb Jahren haben sie außerdem eine geringere Lebensdauer als viele andere Tiere. Dann ist es nicht ganz so tragisch, sollten Kinder doch das Interesse am Vierbeiner verlieren.

Merkblätter zu Kaninchen, Mäusen und Degus

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