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Modehunde leiden oft unter Zuchtfolgen

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Bramsche (dpa/tmn) - Manche Züchtungen können für die Tiere selbst äußerst unangenehm sein. Deswegen sollte man es sich genau überlegen, ob man einen solchen Trend durch den Kauf eines Tieres unterstützen sollte.

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erstellt am 16.Aug.2013 | 05:33 Uhr

Bramsche (dpa/tmn) - Manche Züchtungen können für die Tiere selbst äußerst unangenehm sein. Deswegen sollte man es sich genau überlegen, ob man einen solchen Trend durch den Kauf eines Tieres unterstützen sollte.

Möpse, Pekinesen oder Französische Bulldoggen leiden aufgrund von Überzüchtung oft unter ihrem kurzen Schädel: Beim Laufen geraten sie leicht außer Atem, beim Schlafen schnarchen sie. Die Geräusche entstehen unter anderem deshalb, weil diese Hunde ein längeres Gaumensegel haben: «Außerdem behindert es die Atmung», erklärt Astrid Behr vom Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt). Was von vielen Haltern als niedlich empfunden wird, ist für die Hunde also keineswegs angenehm. Darauf weist Bodo Busch von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) in Bramsche hin. Halter sollten sich Busch zufolge genau überlegen, ob sie sich einen dieser Modehunde anschaffen wollen.

Auch andere Rassen haben aufgrund der Züchtung mit Problemen zu kämpfen: Bassets leiden wegen ihrer extremen Körperlänge oft unter einer starken Belastung der Wirbelsäule. Bei Shar-Peis können sich in den Hautfalten Sekret-und Schmutzreste ansammeln, was zu Entzündungen führen kann.

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