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Tiere : Licht an, Licht aus: Fische brauchen einen Tag-Nacht-Rhythmus

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Sie tun es unauffällig, aber sie tun es: schlafen. Doch wie die meisten Tiere benötigen auch Fische einen Tag-Nacht-Rhythmus. Mehr noch: Das Licht sollte sukzessive an- und ausgehen, aber nicht abrupt.

Gut abgestimmte Hell- und Dunkelphasen sind für Fische im Aquarium wichtig. Tagaktive Fische brauchen die dunkle Zeit, um sich zu erholen. Nachtaktive Arten hingegen schlafen tagsüber und werden erst im Dunklen aktiv. Am besten simulieren Halter die unterschiedlichen Lichtverhältnisse mit verschiedenen Leuchtmitteln, rät Jan Wolter, Tierarzt und Zierfischexperte in Berlin. Eine Beratung im Fachhandel hilft dabei weiter. Nachts lässt sich beispielsweise für kurze Zeit ein spezielles Mondlicht anschalten.

Insgesamt sind zehn bis zwölf Stunden volle Beleuchtung ideal. Während dieses Zeitraums werden Pflanzen und Fische optimal mit Licht versorgt. Dauert die Beleuchtungszeit länger, wird das Algenwachstum angeregt.

Idealerweise wird das Licht morgens nicht abrupt auf volle Leistung geschaltet. Auch abends sollte plötzliche Dunkelheit vermieden werden, da es in der Natur nur allmählich heller oder dunkler wird. Bei Aquarien mit mehreren Leuchtstoffröhren lässt sich dieser Effekt erzielen, indem sie einfach zeitversetzt an- und abgeschaltet werden. Das kann auch eine Zeitschaltuhr übernehmen.

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erstellt am 20.Sep.2013 | 15:16 Uhr

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