Nach Giraffe Marius : Kopenhagener Zoo tötet vier Löwen

Im Februar 2014 tötete der Zoo der dänischen Hauptstadt die Giraffe Marius wegen ungünstigen Erbmaterials. Ein weltweiter Shitstorm entbrannte. Sogar die Schließung des Zoos wurde gefordert. Nun ließen die Verantwortlichen vier Löwen töten – wegen eines Generationenwechsels.

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25. März 2014, 16:34 Uhr

Kopenhagen | Nach den heftigen Protesten gegen den Tod der Giraffe Marius hat der Kopenhagener Zoo erneut Tiere getötet. Vier Löwen starben am Montag, um Platz für eine neue Generation zu machen, wie der Zoo am Dienstagnachmittag berichtete. „Der Generationswechsel war schon lange geplant, weil die beiden Zuchtlöwen des Zoos sehr alt waren“, hieß es. Mit den zwei alten Löwen starben auch ihre beiden Jungen, die dem Zoo zufolge allein nicht zurechtgekommen wären.

Das Schicksal des Giraffenjungen Marius hatte dem Zoo in der dänischen Hauptstadt ungewollt weltweite Aufmerksamkeit beschert. Eine Welle der Empörung war hochgeschwappt, nachdem die Giraffe aus Platzmangel getötet und vor Kinderaugen obduziert worden war. Marius' Fleisch wurde teilweise an Raubtiere, unter anderem Löwen, verfüttert. Eine Online-Petition hatte die Schließung des Zoos gefordert. Viele Dänen waren damals überrascht und verärgert über die internationalen Reaktionen.

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