Körnerfutter allein reicht Vögeln nicht

 In freier Wildbahn fressen Vögel ganz unterschiedliche Dinge. Bei Tieren in Käfighaltung sollte man versuchen, diese Vielfalt zu imitieren. Foto: Ronald Wittek
In freier Wildbahn fressen Vögel ganz unterschiedliche Dinge. Bei Tieren in Käfighaltung sollte man versuchen, diese Vielfalt zu imitieren. Foto: Ronald Wittek

Bramsche (dpa/tmn) - Abwechslungsreiche Kost - das haben auch Vögel in Käfighaltung gern. Deswegen sollte man ihnen neben Trockenfutter auch frische Nahrung zukommen lassen.

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25. Mai 2013, 11:33 Uhr

Bramsche (dpa/tmn) - Abwechslungsreiche Kost - das haben auch Vögel in Käfighaltung gern. Deswegen sollte man ihnen neben Trockenfutter auch frische Nahrung zukommen lassen.

Das Grundfutter für Vögel sollte aus Sämereien wie Hirse, Kanariensaat und Grassamen bestehen. Zur Abwechslung können Besitzer sie auch halbreif oder frisch gekeimt verfüttern. Wellensittiche benötigen beispielsweise pro Vogel ein bis zwei Teelöffel Sämereien täglich, Graupapageien und viele Amazonenarten einen Esslöffel täglich. Darauf weist Dorit Münker von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) hin.

Da Körnermischungen in der Natur so aber nicht vorkommen, sollte der Speiseplan zusätzlich etwas aufgepeppt werden. Zur Abwechslung können die Tiere täglich Kräuter wie Vogelmiere und Wegerich, Gemüse wie Karotte, Gurke, Paprika, Salat und Obst wie Apfel, Birne und Holunderbeeren zu fressen bekommen.

Um die Vögel an eine neue Obst- oder Gemüsesorte zu gewöhnen, sollten Halter den Tieren zunächst verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte anbieten. So lernen sie den neuen Geschmack kennen, ohne sich an eine neue Konsistenz gewöhnen zu müssen.

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