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Kein Klappergestell: Gesunde Reptilien wirken rundlich

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Bramsche (dpa/tmn) - Schildkröten, Schlangen und Echsen - sie alle sollten nicht zu dünn wirken. Wer sich so ein Tier zulegen möchte, sollte beim Kauf unbedingt darauf achten, ob das Tier gut ernährt wurde.

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erstellt am 30.Mai.2013 | 11:23 Uhr

Bramsche (dpa/tmn) - Schildkröten, Schlangen und Echsen - sie alle sollten nicht zu dünn wirken. Wer sich so ein Tier zulegen möchte, sollte beim Kauf unbedingt darauf achten, ob das Tier gut ernährt wurde.

Wer sich ein Reptil anschaffen möchte, sollte vorher die Gesundheit des Tieres überprüfen. Bei Schildkröten erkennen Halter dies anhand der Beine. An ihnen sollten sich kleine Fettpölsterchen zeigen. Wirken die Gliedmaßen sehr dünn, hat das Tier nicht genug zu fressen bekommen. Gesunde Schlangen sehen rundlich aus, da sie das Fett im Bauch speichern. Darauf weist Silvia Blahak von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (tvt) hin. Bei Echsen sollten im Becken- und Schläfenbereich keine Knochen hervorstechen. Dies deutet auf eine schlechte Pflege hin.

Zusätzlich zur Körperfülle sollten Halter auch auf Maul, Augen und Nase achten. Es darf kein Speichel oder Ausfluss zu sehen sein. Ein gutes Zeichen sind klare Augen und rosa Maulschleimhäute. Bei Echsen und Schlangen dürfen im Bereich der Augen, der Ohren und der Maulspalte keine kleinen roten oder schwarzen Milben zu sehen sein.

Wichtig ist auch, dass Echsen, Schlangen oder Schildkröten keine unsymmetrischen Verdickungen an Kopf oder Körper haben. Dies kann auf einer eitrigen Entzündung oder Gicht beruhen. Der Panzer bei Schildkröten sollte außerdem glatt sein und keine deutlichen Höcker haben.

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