Erfolgreiche Mission : Kastrationsaktion beim Tierschutz

Kundschaft für die nächste Kastrations-Aktion. Foto: nt
Kundschaft für die nächste Kastrations-Aktion. Foto: nt

Im Rahmen der Kastrationsaktion des Tierschutzes Niebüll und Umgebung, wurden insgesamt 58 Tiere von 39 Besitzern kastriert.

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22. Februar 2013, 11:19 Uhr

Niebüll | Viel Zuspruch fand in den vergangenen zwei Wochen die vierte Kastrationsaktion des Tierschutzes Niebüll und Umgebung. Gedacht war sie für Katzen von Hartz-4-Empfängern. Insgesamt wurden 58 Tiere von 39 Besitzern kastriert; genauer gesagt: 32 Katzen und 26 Kater. "Geht man davon aus, dass jede weibliche Katze sonst demnächst mindestens 4 Junge bekommen hätte, so sind das 128 verhinderte Katzenkinder", rechnet Gesche Iben-Hebbel vor.
"Der Tierschutz Niebüll leistet dadurch einen aktiven Beitrag zur Begrenzung der Katzenplage in Südtondern." Gleichzeitig werden Hartz-4-Empfänger und Menschen mit sehr kleiner Rente entlastet. Sie können sich die Kosten von 80 bis 100 Euro pro weiblicher Katze nicht leisten.
Parallel zu dieser Aktion wurden immer wieder Landwirte auf ihre Hof-Katzen angesprochen. "Da zeigt die Erfahrung, dass viele Landwirte nur einen Anstoß in die richtige Richtung brauchen", weiß die Tierschützerin. "Ein paar Tipps zum Einfangen von scheuen Katzen, ein paar Fallen zum Ausleihen und so mancher Hof ist plötzlich schier."

Wer Hilfe und Unterstützung beim Einfangen wilder oder scheuer Katzen benötigt, darf sich gerne an Gesche Iben-Hebbel, Telefon 04661/6571, wenden. Aktuell sollen in Stadum etwa zehn bis zwölf Katzen eingefangen und kastriert werden. Wenn sie ihre Narkose ausgeschlafen haben, werden sie in ihrer gewohnten Umgebung wieder freigelassen und dort weiter versorgt.
Wer diese Kastrations-Aktionen finanziell unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf folgendes Konto tun: NOSPA, Kto 121 092 647, BLZ 217 500 00.

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