Jeder kann Mücken für die Forschung fangen

 Schachtel mit Mückenpräparaten: Die Forscher arbeiten an einem bundesweiten Mückenatlas - und erhoffen sich dabei Unterstützung von der Bevölkerung. Foto: Bernd Settnik
Schachtel mit Mückenpräparaten: Die Forscher arbeiten an einem bundesweiten Mückenatlas - und erhoffen sich dabei Unterstützung von der Bevölkerung. Foto: Bernd Settnik

Müncheberg (dpa) - Stechmücken sind in diesem Jahr bereits wieder im Anflug. Und es soll ihnen gleich an den Kragen gehen - im Auftrag der Forschung. Mitmachen kann jeder.

shz.de von
25. Mai 2013, 05:33 Uhr

Müncheberg (dpa) - Stechmücken sind in diesem Jahr bereits wieder im Anflug. Und es soll ihnen gleich an den Kragen gehen - im Auftrag der Forschung. Mitmachen kann jeder.

Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (Zalf) im brandenburgischen Müncheberg ruft dazu auf, Mücken zu fangen. Die Wissenschaftler arbeiten gemeinsam mit dem Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit in Greifswald an einem bundesweiten Mückenatlas.

Das Projekt war im vergangenen Jahr gestartet worden. Seitdem wurden den Angaben zufolge über 6000 Mücken aus ganz Deutschland eingesandt. Dabei wurde beispielsweise die Asiatische Buschmücke (Aedes japonicus) entdeckt. Sie kann das West-Nil-Virus und weitere für Menschen gefährliche Viren übertragen.

Die Stechmücken sollen unbeschädigt eingefangen, einen Tag lang tiefgefroren und dann an das Zalf geschickt werden, heißt es auf der Internetseite des Institutes. Die Unkosten werden nicht erstattet.

Service:

Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V., Institut für Landnutzungssysteme, AG Medizinische Entomologie, Eberswalder Straße 84, 15374 Müncheberg

Infos zum Projekt Mückenatlas

Zalf

So wird man Mückenjäger

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