zur Navigation springen

Tiere : Hunde keine Stöcke apportieren lassen

vom

Hundehalter sollten ihrem Vierbeiner besser keine Stöckchen werfen. Das scheinbar harmlose Spiel birgt eine hohe Verletzungsgefahr für den Hund. Die Tiere können Splitter verschlucken oder sich im Rachen verletzen.

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2013 | 14:16 Uhr

Hunde apportieren besser keine Stöcke. Denn das Verletzungsrisiko sei zu hoch, warnt der Hundetrainer André Vogt aus Mettmann bei Düsseldorf. Manchmal läuft der Hund schneller, als der Stock fliegt. Dann greift er das Holzstück in der Luft. «Dabei kann es sein, dass er sich den Stock richtig hinten in den Rachen rammt», erklärt Vogt. «Das passiert öfter, als man denkt.»

Geht beim Fangen alles gut, kaut der erfolgreiche Jäger manchmal noch eine Weile auf seiner hölzernen Beute herum. Allerdings fange er sich dabei schnell einen Splitter im Gaumen ein. Oder - und das wäre noch gefährlicher - er verschluckt einen kleinen Splitter und verletzt seinen Magen.

Ein weiterer Nachteil beim Apportieren von Stöcken: «Das ist etwas, was der Hund selbst kontrollieren kann», sagt Vogt. Hat der Hund den Stock beim Apportieren als interessantes Spielzeug kennengelernt, läuft er unter Umständen selbst in den Wald, sucht einen Ast und legt ihn seinem Herrchen wie eine Aufforderung vor die Füße. «Manche Hunde apportieren fanatisch. Das könnte dann zu einem richtigen Tick werden.»

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen