„Millie“ irrte durch Südengland : Hund mit Würstchen an Drohne aus dem Watt gerettet

Author: Denmead Drone Search And Rescue
HANDOUT - Drohnenfoto von Mischling «Millie» im Watt vor Südengland. Foto: Denmead Drone Search And Rescue/PA Media/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

Hund „Millie“ irrte im Watt vor Südengland umher. Das Tier hörte auf keine Rufe. Kurz vor dem Einsetzen der Flut kam Freiwilligen eine geniale Idee. Die lockten das Tier per Drohne heraus.

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21. Januar 2022, 18:09 Uhr

Mit einer kuriosen Methode haben freiwillige Retter in England einen Hund aus einem Watt gerettet: Kurz vor der Flut lockten sie das Tier mit einer Wurst, die an einer Drohne befestigt war, aus dem Gebiet.

„Millie” hatte sich bei einem Spaziergang in Havant losgerissen. Versuche, den dreijährigen Hund einzufangen, schlugen fehl. Schließlich habe ein Drohnenpilot die Idee mit der Wurst gehabt, teilte die Organisation Denmead Drone Search And Rescue auf ihrer Facebook-Seite mit.

HANDOUT - An diesen Drohnen wurden die Würstchen befestigt, die «Millie» letztlich aus dem Vorland lockten. Foto: Denmead Drone Search And Rescue/PA Media/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Denmead Drone Search And Rescue

HANDOUT - An diesen Drohnen wurden die Würstchen befestigt, die «Millie» letztlich aus dem Vorland lockten. Foto: Denmead Drone Search And Rescue/PA Media/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

Die ungewöhnliche Rettungsaktion hatte Erfolg, „Millie” gelangte über 300 Meter wieder in sicheres Terrain. „Glücklicherweise blieb sie dann in dieser Gegend, wir haben sie also vom Ertrinken abgehalten.” Zwar verschwand das Tier dann wieder, konnte aber schließlich zwei Tage später eingefangen werden.

Auch in Wales gab es eine aufsehenerregende Hunderettung. „Reggie” stürzte in bergigem Gelände in eine gut acht Meter tiefe Kluft. Feuerwehr und Höhlenrettern gelang es zunächst nicht, den English Springer Spaniel zu befreien. Mit Spezialkameras und Lampen orteten sie das elf Monate alte Tier aber. Auch mehrere Zivilisten aus der Umgebung beteiligten sich an der Rettungsaktion. Mit ihrer Hilfe gelang es schließlich auch, „Reggie” eine Schlinge umzulegen und ihn aus der Felsspalte herauszumanövrieren - nach 34 Stunden.

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