Hund kann nicht allein sein: Besitzer muss Angstauslöser kennen

 Hunde sollten langsam mit die Schlüsselreizen des Alleinseins vertraut gemacht werden. Foto: Carsten Rehder
Hunde sollten langsam mit die Schlüsselreizen des Alleinseins vertraut gemacht werden. Foto: Carsten Rehder

Waldems-Esch (dpa/tmn) - Hunde mit Trennungsangst fürchten sich, sobald das Herrchen das Haus verlässt. Sie richten dann etwa ein großes Durcheinander an. Es kann helfen, die Situation mit ihnen trainieren.

shz.de von
16. August 2013, 05:33 Uhr

Waldems-Esch (dpa/tmn) - Hunde mit Trennungsangst fürchten sich, sobald das Herrchen das Haus verlässt. Sie richten dann etwa ein großes Durcheinander an. Es kann helfen, die Situation mit ihnen trainieren.

Allein sein fällt manchen Hunden nicht leicht und löst massiven Stress bei ihnen aus. Zerstörte Möbel, Unsauberkeit und lautes Gebell sind dann die Folgen. Häufig setzt dieses Verhalten schon beim Weggehen des Besitzers ein. Um ihm die Trennungsangst zu nehmen, müssen Halter schrittweise mit ihrem Tier trainieren. Darauf weist der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV) hin. Beim Üben geht es vor allem darum, Schlüsselreize zu erkennen: Der Besitzer muss wissen, welche konkreten Handlungen den Hund nervös machen.

Wenn sich der Besitzer beispielsweise die Schuhe anzieht und der Hund dabei unruhig wird, kann es helfen, die Schuhe an- und kurz darauf wieder auszuziehen - ohne das Haus zu erlassen. So kann der Vierbeiner lernen, dass es keinen Grund gibt, sich vor dem Anziehen der Schuhe zu fürchten. Bei einem konsequenten Training wird er den Stress langsam abbauen und kann seine Trennungsangst ablegen.

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