Tierischer Begleiter im Büro : Homeoffice mit Hund: Was Sie beachten sollten

Author: imago images/Addictive Stock
Von zu Hause zu arbeiten, ist für viele Beschäftigte die Regel geworden. So klappt’s mit dem Hund im Homeoffice.

Arbeiten im Homeoffice birgt für viele Hundebesitzer die Möglichkeit, mehr Zeit mit ihrem Vierbeiner zu verbringen. Manch einer konnte sich dadurch auch erst den Traum vom Hund erfüllen. Worauf Sie achten sollten, damit Ihr Bürohund sich wohlfühlt.

Avatar_shz von
20. Januar 2022, 18:58 Uhr

Arbeiten im Homeoffice birgt für viele Hundebesitzer die Möglichkeit, mehr Zeit mit ihrem Vierbeiner zu verbringen. Manch einer konnte sich dadurch auch erst den Traum vom Hund erfüllen. Worauf Sie achten sollten, damit Ihr Bürohund sich wohlfühlt.

Mit dem Hund im Büro zu arbeiten, ob zuhause oder im Homeoffice, kann für Tier und Mensch viele Vorteile mit sich bringen. Denn Ihr Vierbeiner ist weniger alleine und Sie können mehr Zeit mit ihm verbringen. Außerdem können Hunde die Arbeitsatmosphäre positiv beeinflussen und für den Abbau von Stresshormonen sorgen.

Dafür muss sich Ihr vierbeiniger Begleiter allerdings auch wohlfühlen in Ihrem Büro und gut in den Arbeitsalltag eingebunden sein. Wir geben Tipps für den Alltag mit Hund im Homeoffice.

Für Routinen sorgen

Feste Zeiten für ausgiebige Spaziergänge lasten nicht nur Ihren Vierbeiner aus, sondern sorgen auch bei Ihnen für Entspannung im Arbeitsalltag.
imago images/HMB-Media

Feste Zeiten für ausgiebige Spaziergänge lasten nicht nur Ihren Vierbeiner aus, sondern sorgen auch bei Ihnen für Entspannung im Arbeitsalltag.

Um Ihren Hund gut in Ihren Arbeitsalltag einzubinden, helfen feste Routinen, empfiehlt das „Fressnapf Magazin”. So kann er sich am Tagesablauf orientieren und weiß genau, was von ihm erwartet wird.

Es ist beispielsweise empfehlenswert, vor der Arbeit einen ausgiebigen Spaziergang zu machen. Dann ist der Vierbeiner geistig und körperlich ausgelastet und kann sich anschließend erstmal ein bisschen ausruhen. So können Sie sich konzentriert an die Arbeit machen. Auch in der Mittagspause, am Nachmittag und nach Feierabend sollten Sie sich feste Zeiten für den Hund einplanen, zum Beispiel für eine Spiel, eine kurze Trainingseinheit oder eine Schmusestunde. Das sorgt nicht nur bei dem Tier für Abwechslung, sondern bietet auch Ihnen kurze Erholungsmomente im Arbeitsalltag.

Genauso wichtig ist es allerdings, dass Ihrem vierbeinigen Kollegen auch feste Ruhephasen gegönnt sind. Über den Tag verteilte Nickerchen sorgen dafür, dass der Arbeitsalltag keinen Stress für den Hund bedeutet.

Die richtige Büroausstattung für Ihren vierbeinigen Kollegen

Ein gemütlicher Schlafplatz in Ihrer Nähe ist für den Bürohund sehr wichtig.
imago images/Shotshop

Ein gemütlicher Schlafplatz in Ihrer Nähe ist für den Bürohund sehr wichtig.

Sie sollten Ihr Büro hundegerecht einrichten. Damit Ihr Hund sich wohlfühlt, ist ein gemütlicher Schlafplatz essentiell. Hier kann er zur Ruhe kommen und Sie können sich auf die Arbeit konzentrieren. Der Liegeplatz sollte halbwegs ruhig sein, sich aber in Ihrer Nähe befinden. Außerdem sollte er zugluftfrei und sonnengeschützt gelegen sein. Wenn Sie im Sommer einen Ventilator benutzen, sollte Ihr Hund sich der kalten Luft entziehen können, da die kalte Zugluft zu Bindehautentzündungen und Atemwegserkrankungen führen kann.

Achten Sie darauf, dass sich keine gefährlichen Gegenstände in der Nähe des Hundes befinden und dass er keine Kabel oder ähnliches anknabbert. Auch Radiergummis oder Büroklammern können im Maul des Vierbeiners gefährlich werden. Sorgen Sie immer für ausreichend frisches Wasser am Ruheplatz des Tieres.

Wenn Ihnen die Möglichkeit gegeben ist, ein eigenes Arbeitszimmer als Homeoffice zu nutzen, sollte Ihr Hund lernen, dass dieses Zimmer für Ihn ein Ort zum Ausruhen ist. So kann er sich daran gewöhnen, dass Sie ihm hier nicht permanent Aufmerksamkeit entgegenbringen können.

Den Hund im Homeoffice beschäftigen und auslasten

Sie sollten Ihren Hund regelmäßig mit Spielen beschäftigen und auslasten.
imago images/Westend61

Sie sollten Ihren Hund regelmäßig mit Spielen beschäftigen und auslasten.

Damit der Alltag mit Bürohund stressfrei bleibt, sollte Ihr Vierbeiner regelmäßig beschäftigt werden. So wird ihm nicht langweilig und er beginnt nicht, Sie ständig beim Arbeiten zu stören und Ihre Aufmerksamkeit einzufordern. Darum sind feste Pausenzeiten und Aktivphasen umso wichtiger.

Sie können Ihren Hund beispielsweise mit kurzen Suchspielen beschäftigen. Diese kurze geistige Anstrengung sorgt für Auslastung. Oder Sie sorgen dafür, dass er sich eine Weile selbst beschäftigen kann, beispielsweise mit einem Intelligenz-Spielzeug, in dem ein Leckerli versteckt ist, oder einem Kau-Snack.

Damit Ihr Vierbeiner Sie im Homeoffice nicht dauern ablenkt, muss er gut erzogen sein oder die Erziehung muss nachgebessert werden. Üben Sie beispielsweise mit ihm das Kommando „Bleib”, wenn er sich auf seinen Ruheplatz gelegt hat. Grenzen zu setzen ist sehr wichtig, so dass Ihr Hund sich beispielsweise nicht daran gewöhnt, immer Aufmerksamkeit zu bekommen, sobald er diese einfordert. Das „Fressnapf Magazin” beschreibt „liebevolle Konsequenz” als das A und O der Hundeerziehung.

Ihr Hund sollte das Alleinsein nicht verlernen

Dass Sie im Homeoffice so viel mehr Zeit mit Ihrem vierbeinigen Kumpanen verbringen, tut sicherlich beiden Parteien gut. Wenn Sie allerdings zwischendurch zu Terminen müssen oder die Arbeit im Homeoffice irgendwann ändert, kann die Umstellung für den Hund sehr schwierig sein. Trainieren Sie deshalb regelmäßig das Alleinsein für kurze Zeiten mit Ihrem Hund, damit er es nicht verlernt.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen