Halter sollten Hundepsychologen gegenüber skeptisch sein

 Viele Hunde aus dem Tierheim leiden unter einer Störung. Foto: Tobias Hase
Viele Hunde aus dem Tierheim leiden unter einer Störung. Foto: Tobias Hase

Berlin (dpa/tmn) - Auch Hunde können unter einer Störung leiden. Sie bellen ständig oder reagieren ängstlich auf andere Hunde. Hier kann ein Hundepsychologe helfen. Den sollte man aber gut auswählen.

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27. Juli 2013, 11:33 Uhr

Berlin (dpa/tmn) - Auch Hunde können unter einer Störung leiden. Sie bellen ständig oder reagieren ängstlich auf andere Hunde. Hier kann ein Hundepsychologe helfen. Den sollte man aber gut auswählen.

Hundehalter vertrauen ihr Tier besser nicht wahllos einem Hundepsychologen oder Hundetherapeuten an. Denn auch Laien dürfen sich als solche Experten ausgeben. Es gebe keine geschützte Berufsbezeichnung, warnt die Bundestierärztekammer (BTK). Wenn sie Pech haben, geraten Besitzer damit an jemanden, der nicht ausreichend ausgebildet ist. Dies könne dem Hund schaden.

Wichtig sei auch, Erziehungstipps aus Tiersendungen im Fernsehen nicht einfach am eigenen Hund auszuprobieren. Haben Halter Probleme mit ihrem Vierbeiner, etwa weil er unkontrolliert beißt oder ständig bellt, sollten Besitzer zunächst mit ihrem Tierarzt darüber sprechen. In einigen Fällen gebe es für Verhaltensprobleme organische Ursachen, die nur ein Arzt feststellen könne.

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