Europäische Umweltagentur warnt : Globalisierung im Tierreich

Die asiatische Tigermücke kann bei Menschen gesundheitliche Probleme hervorrufen. Foto: dpa
Die asiatische Tigermücke kann bei Menschen gesundheitliche Probleme hervorrufen. Foto: dpa

Der Welthandel bringt ökologische Veränderungen. Zum Beispiel die zunehmenden Gefahren, die durch eingeschleppte Tierarten entstehen.

shz.de von
21. Februar 2013, 02:33 Uhr

Kopenhagen | Die Europäische Umweltagentur (EEA) warnt vor zunehmenden Gefahren durch eingeschleppte Tierarten. Derzeit gebe es in Europa mehr als 10.000 freilebende Arten, die aus anderen Regionen stammten. Sie gehörten zu den größten Gefahren für die Artenvielfalt, heißt es in einer Studie, die heute veröffentlicht wird.
Vor allem der Handel führt zur Zunahme einwandernder Spezies. Gesundheitsprobleme für viele Menschen könne etwa die asiatische Tigermücke (Foto) auslösen. Die Mücke breitet sich mit dem globalen Handel aus, indem sie ihre Larven in Schnittblumen und alten Autoreifen versteckt.
Von 395 als akut gefährdet eingestuften Tierarten in Europa seien 110 durch die Ausbreitung einwandernder Spezies bedroht.

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