Tiere : Giftige Blaualgen: Hunde am See besser anleinen

Puggle-Dame Meggie am Steinhuder Meer in Niedersachsen: Ist ein Gewässer mit Blaualgen verschmutzt, kann das für Hunde tödlich enden.
Puggle-Dame Meggie am Steinhuder Meer in Niedersachsen: Ist ein Gewässer mit Blaualgen verschmutzt, kann das für Hunde tödlich enden.

Tollt der Hund fröhlich im Badesee herum, hat auch Herrchen Spaß. Manchmal aber kann das Planschen gefährlich werden - nicht wegen der Wassertiefe, sondern weil eine Vergiftung durch Algen droht.

shz.de von
20. August 2013, 17:16 Uhr

Blaualgen in Seen sind für Hunde giftig. Daher sollten Hundehalter Gewässer mit einer Blaualgenbelastung meiden - egal, wie hoch diese ist. Hunde neigen dazu, Blaualgen beim Planschen mit dem Wasser zu schlucken, erklärt Katrin Umlauf vom Deutschen Tierschutzbund. Auch am Ufer können die Bakterien auftreten.

Grundsätzlich halten Besitzer besser Abstand von jedem Gewässer, das grünlich wirkt oder sehr trüb ist. Vergiftungserscheinungen bei Tieren sind vermehrter Speichel, Übelkeit oder Taumeln. Tritt eines dieser Anzeichen beim Hund auf, sollte der Halter ihn auf jeden Fall zum Tierarzt bringen. «Lieber einmal zu viel nachschauen lassen und auf Nummer sicher gehen», rät Umlauf. Nicht jede Blaualgenvergiftung verläuft tödlich - wird sie früh genug erkannt, kann der Hund gerettet werden.

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