Tierarzt-Tipps : Fellpflege ja - aber bitte in Maßen

Bereits im jungen Alter als Kätzchen lernen die Tiere, dass man sich rein hält. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
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Bereits im jungen Alter als Kätzchen lernen die Tiere, dass man sich rein hält. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Katzen halten sich sauber. Immer wieder schlecken sie sich das Fell rein, denn das fördert ihr Wohlbefinden. Zu viel Pflege jedoch kann dem Tier schaden.

shz.de von
21. Juni 2013, 06:46 Uhr

Dass Katzen reinliche Tiere sind, wissen sogar die Kleinsten von uns. Die regelmäßige Fellpflege dient nicht nur der Entfernung von losem Haar und der Beseitigung von äußerlichen Parasiten wie Flöhen und Zecken. Sie wirkt auch entspannend auf das Verhalten der Tiere und fördert damit die innerliche Entspannung.
Katzen, die allerdings in einem solchen Maße Fellpflege betreiben, dass sie nackt an Bauch und zwischen den Schenkeln werden, sind weit entfernt von einem meditativen Zustand. Hier ist eher das Gegenteil der Fall. Neben einer möglichen psychischen Unausgeglichenheit sind es vor allem allergische Reaktionen auf Futtermittel oder Insektenspeichel, die zu diesem "übersteigerten" Putzdrang führen. Stubentiger, die ein solches Verhalten an den Tag legen, sollten immer tierärztlich behandelt werden, da eine solche ungebremste, übersteigerte Fellpflege nicht selten in schweren Hautentzündungen der Tiere münden können.

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