Pestizide : EU-Verbot soll Bienen retten

Bienen naschen von Blüten - und helfen den Pflanzen, sich zu vermehren. Foto: dpa
Bienen naschen von Blüten - und helfen den Pflanzen, sich zu vermehren. Foto: dpa

Bienen sind wichtige Helfer für die Landwirtschaft und doch sterben jährlich tausende von ihnen durch gefährliche Pflanzenschutzmittel.

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30. April 2013, 12:15 Uhr

Brüssel | Bienen sind wichtig für uns. Schließlich machen sie leckeren Honig. Das ist aber längst nicht alles. Bienen helfen auch mit, dass wir im Sommer Erdbeeren, Äpfel oder anderes Obst naschen können. Sie bestäuben nämlich die Blüten dieser Pflanzen. Und ohne Bestäubung würden die Pflanzen später keine Früchte tragen. Seit einigen Jahren fürchten viele Fachleute, dass es bald nicht mehr genug Bienen für die Bestäubung der Pflanzen geben könnte. Denn viele Bienenvölker sind gestorben. Warum, das wissen die Fachleute nicht ganz genau. Viele Experten sind aber der Meinung, dass Chemikalien daran mit schuld sind. Und zwar bestimmte Pflanzen-Schutzmittel.

Solche Mittel werden beim Anbau von Nutzpflanzen eingesetzt. Zum Beispiel von Mais oder Baumwolle. Sie töten Pflanzenschädlinge ab. Eigentlich keine schlechte Sache. Allerdings sind die Pflanzen-Schutzmittel auch gefährlich für Bienen und für andere nützliche Insekten. Drei besonders giftige Pflanzen-Schutzmittel sollen jetzt verboten werden. Ab 1. Dezember dürfen sie in den Ländern der Europäischen Union nicht mehr eingesetzt werden - und zwar beim Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps und Baumwolle.

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