Für ein sauberes Tarp : Ein Tarper kämpft gegen den Hundekot

johannes Kröning entwickelte seine eigene Methode, um Hundehalter auf den Hundekot aufmerksam zu machen. Foto: Mai
johannes Kröning entwickelte seine eigene Methode, um Hundehalter auf den Hundekot aufmerksam zu machen. Foto: Mai

Johannes Kröning möchte seinen Ort sauber halten. Er sammelt Müll und "Hundehinterlassenschaften". Zweiteres bereitet ihm aber mehr Ärger.

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23. Februar 2013, 10:05 Uhr

Tarp | Johannes Kröning ist "Umweltpate" in Tarp. Freiwillig sammelt er fast täglich Müll auf, um das Erscheinungsbild des Ortes zu pflegen. Sein Grundstück im Julius-Leber-Ring im Neubaugebiet "Kätnerfeld" ist eine Augenweide, stets akkurat gepflegt. Direkt davor und an der Seite verläuft ein Fußweg, den Radfahrer und (Hunde-)Spaziergänger nutzen. "Das Aufsammeln von Plastik, Papier, Flaschen und Dosen ist kein Problem, aber die Hundehinterlassenschaften ärgern mich gewaltig", sagt der frühere Gärtner.
Deshalb hat er eine Methode entwickelt, die die Hundebesitzer zum Nachdenken anregt. Mit selbst besorgten Abfalltüten sammelt er Hundehaufen auf und lässt die Tüten einige Tage am Fundort liegen: Der Weg ist oft damit gepflastert. Später sammelt er sie wieder auf und legt sie als Haufen vor einem Schild mit der Aufschrift "Hier ist kein Hundeklo" vor seinem Haus ab. Bei einigen Hundebesitzern habe er damit schon Besserung erreicht. "Andere, gerade die mit großen Hunden, muss ich weiterhin – mal mehr, mal weniger freundlich – ansprechen."

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